Interkulturelle Kommunikation
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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Master Interkulturelle Kommunikation

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über LSF
(siehe dazu LSF-Hilfe: “Belegen/Abmelden über den Modulbaum”)

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/2020

PROF. DR. IVETT GUNTERSDORFER
Theorie und Praxis der Interkulturellen Kommunikation
2-stündig,
Mo 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057,
Beginn: 21.10.2019, Ende: 03.02.2020
Ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis werden aus ihren jeweiligen Forschungs- und Praxisfeldern berichten. Die Beiträge basieren auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen und auf vielfältigen praktischen Erfahrungen. Sie sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, welche interkulturellen Herausforderungen gegenwärtig relevant sind und mit welchen zukünftigen Entwicklungen zu rechnen ist. Die Beiträge sollen insbesondere auch Anregungen bieten, sich mit Fragen bzgl. möglicher Anwendungsbereiche und beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten in Interkultureller Kommunikation zu beschäftigen.
Termine: siehe Homepage des IkK Instituts.

P 1 Grundlagen der Interkulturellen Kommunikation
P 1.1 Vorlesung
PROF. DR. IVETT GUNTERSDORFER
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation
2-stündig,
Di 12-14 Uhr c.t., Geschwister-Scholl-Platz 1, E 004,
Beginn: 15.10.2019, Ende: 04.02.2020
Die Lehrveranstaltung führt in die Sicht- und Arbeitsweisen der Interkulturellen Kommunikation ein, macht mit unterschiedlichen theoretischen Zugängen, zentralen Begriffen und Konzepten vertraut und stellt exemplarische Forschungsfelder vor. 

P 1.2 Grundkurs
DR. GREGOR STERZENBACH
Grundkurs Interkulturelle Kommunikation
4-stündig,
Mo 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057,
Beginn: 14.10.2019, Ende: 03.02.2020
Vermittelt werden die grundlegenden Kenntnisse zum Gegenstandbereich der Interkulturellen Kommunikation, zur Geschichte und Identität des Fachs Interkulturelle Kommunikation des Fachs, zu den grundlegenden Theorien und Methoden des Fachs. Ausgegangen wird dabei vom kulturallgemeinen Ansatz des interkulturellen Lernens und Wert gelegt auf die Verschränkung von interkultureller Theorie und Praxis. Einerseits soll die kulturelle Abhängigkeit unseres Denkens, Fühlens und Handelns einsichtig gemacht werden, andererseits auch die Prozesse, mittels derer der Andere als kulturell Fremder markiert und konstruiert wird. Theoretisches Textstudium, interaktive Reflexion sowie Erfahrungslernen in Gruppen- oder Einzelarbeit und Referate werden als Lernmethoden dominieren.
Thematische Schwerpunkte: Kultur, Enkulturation, Fremdheit, Kommunikation, Wahrnehmung, interpersonale Wahrnehmung, Attribution, Stereotypen und Vorurteile, Interkulturelles Lernen, interkulturelle Kompetenz, Differenzierungsmodelle von Kultur, Kulturstandards, kulturelle Identität, Ethnizität
Einführende Literatur: Broszinsky-Schwabe, Edith: Interkulturelle Kommunikation. Missverständnisse und Verständigung. Wiesbaden 2010.
Moosmüller, Alois (Hrsg.): Interkulturelle Kommunikation. Konturen einer wissenschaftlichen Disziplin. Münchener Beiträge zur Interkulturellen Kommunikation, Bd. 20. Münster u.a.: Waxmann 2007

P 2 Methoden der Interkulturellen Kommunikation
P 2.1 Seminar
HELENA GREBNER (M.A.), ESIN GÖKSOY (M.A.)
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern
2-stündig,
Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169,
Beginn: 21.10.2019, Ende: 04.02.2020
Die Lehrveranstaltung führt in qualitative Verfahren der empirischen Sozialforschung ein und bietet einen breiten Überblick über unterschiedliche methodische Verfahren und Zugangsweisen der ethnographischen Forschung, wie die Teilnehmende Beobachtung oder verschiedene Methoden der Interviewkonzeption und -führung. Die Studierenden lernen Erhebungs- und Analysemethoden kennen und diskutieren die mit ethnographischem Forschen verbundenen Probleme. Dabei werden theoretisches Wissen und praktische Anwendbarkeit vermittelt und vertieft.

P 2.2 Tutorium
EMILIAN FRANCO (M.A.)
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (Tutorium)
2-stündig,
Die 14-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 151 (1.OG)
Beginn: 15.10.2019, Ende: 05.02.2020
Das Tutorium dient der Vertiefung der Veranstaltungen des Masterstudiengangs. Zugleich werden Fertigkeiten im Umgang mit Texten ausgebaut. Das wohl Wichtigste sind: Fragen von Euch, die wir gemeinsam beantworten wollen. Gern könnt ihr mir Fragen bereits vor jeder Sitzung per E-Mail schicken.

P 2.3 Übung
DR. GREGOR STERZENBACH
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (begleitender Forschungs- und Anwendungskurs)
2-stündig,
Mi 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057,
Beginn: 16.10.2019, Ende: 05.02.2020
In der Veranstaltung werden die methodischen Grundlagen für eine qualitativ ausgerichtete, ethnografische Forschung erarbeitet. Angelehnt an die theoretischen Inhalte des Seminars „Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern“ (P 2.1) wenden wir uns der Frage zu, wie die konkrete, praktische Umsetzung von relevanten Methoden eine Umsetzung erfahren kann. Wir werden uns in Form von gemeinschaftlicher Reflexion und Übungen mit gängigen Methoden ethnografischer Forschung beschäftigen, d.h. mit qualitativen Interviewtechniken und der ethnografischen Beobachtung. Den Großteil der Seminarzeit verwenden wir darauf, diese Methoden zu üben, zu reflektieren und unsere diesbezüglich notwendigen Fertigkeiten zu verbessern.
Thematische Schwerpunkte:
Vorbereitung und Durchführung von qualitativen Interviews; teilnehmende Beobachtung als Forschungsmethode; Auswertung qualitativer Daten; Reflexion der Forscherrolle; ethische Fragen.

P 4 / II Interkulturelle Kommunikation in transnationalen Kontexten
Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MARC HERMEKING
Interkulturelles Marketing: Ausgewählte Aspekte
2-stündig,
Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, C007,
Beginn: 14.10.2019, Ende: 03.02.2020
Weltweiter Wettbewerb und globale Warenangebote erfordern interkulturelle Marketingmaßnahmen, die verschiedene Ländermärkte, Zielgruppen und Kulturangehörige mit unterschiedlichen Konsummustern, Produktpräferenzen, Mediennutzungsgewohnheiten und Kommunikations­stilen berücksichtigen müssen. Ausgewählte Aspekte wie z.B. kultursensible Produktgestaltung, Markt- und Konsummilieuforschung in fremden Kulturen, Marketingkommunikation (Werbung, Websites) im Kulturvergleich, Ethnic Diversity Marketing, u.a. werden im Seminar behandelt. Dabei werden der aktuelle Stand der Forschung und Literatur erfasst (meist englischsprachige Fachaufsätze) sowie relevante IKK-Grundlagen und Theoriemodelle praktisch angewendet und vertieft.

PROF. DR. IVETT GUNTERSDORFER
Konfliktlösungen, Copingmechanismen- und Strategien im interkulturellen Management
2-stündig,
Mo 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169,
Beginn: 21.10.2019, Ende: 03.02.2020
Im Seminar werden interkulturelle Konflikte und so genannte „intercultural incidents“ aus der Praxis interaktiv analysiert und Lösungsstrategien entwickelt. Dazu werden in erster Linie wichtige theoretische Ansätze und Coping-Modelle aus mehreren Disziplinen (Ethnologie, Psychologie, Soziologie, Philosophie etc.) systematisch aus verschiedenen Perspektiven analysiert und reflektiert. Danach werden wir versuchen für beschriebene oder erlebte interkulturelle Konflikte konkrete Lösungsvorschläge zu machen. Im Mittelpunkt von unseren kritischen Analysen stehen vor allem mehrdimensionale Vorschläge für Strategien und Präventionsmaßnahmen in multikulturellen Organisationen und Teams. Dabei werden jedoch interpersonelle (face-to-face) Interaktionen sowie Makroperspektiven stets in Erwägung gezogen. Lesematerialien und weiterführende Links werden von der Moodle-Webseite des Seminars ab Semesterbeginn abrufbar sein.

P 5 / II Interkulturelle Kommunikation in multikulturellen Kontexten
Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MONIKA KRAEMER
’Wir’ und ‘die Anderen’. Diversität - Diskriminierung - Rassismus.
2-stündig,
Di 10-12 Uhr c.t., Amalienstr. 73A, 118, sowie ein Blocktermin am 11.01.2020, 10-18 Uhr c.t.
Beginn: 15.10.2019, Ende: 04.02.2020
Warum ist der Umgang mit Anderssein für Menschen so schwierig? Welche psychodynamischen Prozesse wie das Verhältnis von Minoritäten und Majoritäten oder soziale Dominanz spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle? Nach Allports Skala sind Vorurteile der Ausgangspunkt nicht nur für die Abwertung anderer Gruppen sondern auch für viel weiter reichende Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zum Mord. Im Seminar werden Ausgrenzungserfahrungen in der multikulturellen Gesellschaft ebenso behandelt wie einschlägige vertiefende sozialpsychologische Theorien und neuere Forschungen zu verschiedenen Formen von Rassismus sowie Ansätze zu ihrer Überwindung.
Die Veranstaltung baut auf dem Seminar des Vorsemesters „Wir und die Anderen: Vorurteile – Stereotypen – Identitäten“ auf, steht jedoch allen Interessierten offen.

PROF. DR. JULIANA ROTH
Das Spiel der Identitäten in der deutschen migrantischen Gesellschaft
3-stündig,
Mi 10-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 065,
Termine: 13.11., 20.11., 27.11., 4.12., 11.12., 18.12.2019; 8.1., 15.1.2020
Die gestiegene Migration unserer Gegenwart hat Identität zum besonders wichtigen Thema gemacht. Hohe Aufmerksamkeit bekommt sie auch von der Politik. Die Einführung der Kategorie „Personen mit Migrationshintergrund“ hat der Debatte um die multikulturelle Gesellschaft neue, bisweilen sehr emotionsgeladene Aspekte verliehen.
Im ersten Teil des Seminars wird Identität in ihrer allgemein-theoretischen Grundlegung behandelt und mit Bezug auf die deutschen Migrationskontexte diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt hier der Verbindung zwischen Identitäten, ihrer Konstruktion und ihrer Bedeutung im Kommunikationsprozess zwischen Einheimischen und Migranten.
Im zweiten Teil steht die migrantische Realität im Mittelpunkt. Die TeilnehmerInnen forschen ethnographisch in Orten mit geballter Präsenz von Migranten, z.B. im südlichen Bahnhofsviertel Münchens und führen Interviews mit "Migrantionshintergründlern" durch.
Das Ziel ist, die erhobenen Inhalte vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus dem theoretischen Teil zu analysieren sowie schlussendlich über das Seminarthema zu reflektieren.

P 6 / II Profilmodul
Es ist eine Veranstaltung zu wählen.

PROF. DR. IVETT GUNTERSDORFER
Interkulturalität und Interkulturelle Bildung für/in Europa
2-stündig,
Di 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057,
Beginn: 15.10.2019, Ende: 04.02.2020                                                                                                             In europäischen und supranationalen Institutionen sind offizielle Stellungnahmen über Diversität, Interkulturalität und Inklusion stets positiv. In Papieren des Europarates, der Europäischen Kommission und der UNESCO dominiert eine sehr deutliche positive Rhetorik, wenn es um eine europäische interkulturelle Bildungspolitik geht. In diesen Institutionen werden umfangreiche, wissenschaftlich hochwertige Forschungen durchgeführt und praxisnahe Materialsammlungen in mehreren Sprachen entwickelt um interkulturelle Themen und Kompetenzen auf allen Bildungsebenen der Gesellschaft zu fördern. Im Seminar werden wir diese Dokumente kritisch analysieren und ihre Anwendung und Anwendbarkeit allgemein und in verschiedenen Ländern von Europa (und außerhalb von Europa) prüfen. Materialien zum Lesen, Links und PDFs werden auf der Moodle-Webseite zur Verfügung gestellt.

SILKE ETTLING (MA)
MigrantInnen im deutschen Gesundheitswesen: Konzepte für eine kultursensible Behandlung und Pflege
2-stündig,
Di 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165,
Beginn: 15.10.2019, Ende: 04.02.2020
MitarbeiterInnen im deutschen Gesundheitswesen treffen in ihrer Arbeit inzwischen fast ausnahmslos auf Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft. In den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich zunehmend ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines kultursensiblen Umgangs mit PatientInnen und ihren Angehörigen entwickelt, denn gerade im sensiblen Fall von Krankheit greifen diese gerne auf die ihnen vertrauten kulturell geprägten Deutungs-und Handlungsmuster zurück. Im Seminar machen wir uns auf die Suche nach kulturellen Einflüssen auf das Denken, Fühlen und Handeln von PatientInnen und ihren Angehörigen im Kontext der Medizin. Vorgestellt werden sollen dabei auch verschiedene praktische Ansätze zu kultursensibler Pflege und Behandlung, zu PatientInnenkommunikation und zur Interkulturellen Öffnung von Institutionen des Gesundheitswesens.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in kleinen Gruppen oder einzeln eigene kleine Forschungsarbeiten durchführen.

PROF. DR. IVETT GUNTERSDORFER
Interkulturelle Kompetenz - Modelle, Theorien und Praxis
2-stündig,
Mo 14-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169,
Beginn: 14.10.2019, Ende: 03.02.2020
Das Seminar beschäftigt sich mit den folgenden zentralen Fragen der Interkulturellen Kommunikation: Was bedeutet interkulturelle Kompetenz (IC)? Lässt sich dieses Konstrukt wissenschaftlich erklären oder systematisieren? Und vor allem: Wie kann man theoretische Kenntnisse über IC in die Praxis umsetzen? Im Seminar analysieren wir, wie diese Themen in der Forschungspraxis sowie in der Alltagspraxis thematisiert und konzeptualisiert werden. Dazu werden wir wissenschaftliche Texte und Studien aus verschiedenen Disziplinen lesen und uns mit diesen kritisch auseinandersetzen. Wir fragen nach der Zusammensetzung und wissenschaftlichen Erforschung von Kompetenzmodellen, und reflektieren interaktiv ihre Anwendbarkeit auf der Praxisebene. Die Texte, Modelle und Studien sind von der Moodle-Webseite ab dem Seminarbeginn abrufbar.

P7/Forschungs- und Praxisfelder der Interkulturellen Kommunikation
Blockveranstaltung in Kochel am See: vorrs. 17.01. - 19.01.2020
In der Blockveranstaltung werden die Praktikumserfahrungen gemeinsam reflektiert und die darin aufgetauchten interkulturellen Fragestellungen bearbeitet. Genauere Informationen werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben.


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