Interkulturelle Kommunikation
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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2022/2023

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über LSF (siehe dazu LSF-Hilfe: “Belegen/Abmelden über den Modulbaum”)

Achtung: Nähere Informationen zum Ablauf des Kurses, zu den (technischen) Vorgehensweisen und zu den Arbeitsleistungen erhalten die Teilnehmenden ein paar Tage vor Kursbeginn per E-Mail von Ihren KursleiterInnen.

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Kolloquiumsreihe

PROF. DR. ANNA MEISER
Theorie und Praxis der Interkulturellen Kommunikation
2-stündig,
Mo 18-20 Uhr c.t.,
Beginn: 17.10.2022, Ende: 06.02.2023

Ausgewiesene Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis werden aus ihren jeweiligen Forschungs- und Tätigkeitsbereichen berichten. Die Beiträge basieren auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen und auf vielfältigen praktischen Erfahrungen. Sie sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, welche interkulturellen Herausforderungen gegenwärtig relevant sind und mit welchen zukünftigen Entwicklungen zu rechnen ist. Die Beiträge sollen insbesondere Anregungen bieten, sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen, aber auch möglichen Anwendungsbereichen, Berufs- und Handlungsfeldern in Interkultureller Kommunikation zu beschäftigen.
Termine: siehe Veranstaltungen.

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P 1 Grundlagen der Interkulturellen Kommunikation


P 1.1 Vorlesung: Allgemeine Theorien der Interkulturellen Kommunikation
PROF. DR. ANNA MEISER
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation
2-stündig
Di 12-14 Uhr c.t.
Beginn: 18.10.2022, Ende: 07.02.2023

Die Vorlesung führt ein in historische Grundlagen und zentrale Konzepte sowie Begriffe des Faches Interkulturelle Kommunikation. Sie macht mit relevanten theoretischen Ansätzen vertraut und stellt exemplarische Forschungsfelder vor. Auf diese Weise erhalten die teilnehmenden Studierenden einen Überblick in Sicht- und Arbeitsweisen einer Kultur- und Sozialwissenschaft, in deren Fokus die Frage nach kultureller Differenz sowie die Analyse von dynamischen Interaktionsprozessen zwischen den Kulturen steht.

Da die Vorlesung auch von den TeilnehmerInnen des Intercultural Communication Certificate Program (ICCP) besucht wird, wird die Lehrveranstaltung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließlich online über Zoom angeboten werden. Genauere Informationen erhalten die Studierenden vor Semesterbeginn.

 

P 1.2 Grundkurs
DR. GREGOR STERZENBACH
Grundkurs Interkulturelle Kommunikation
4-stündig,
Mo 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061 (bei schwieriger Corona-Situation Online)
Beginn: 17.10.2022, Ende: 06.02.2023

Vermittelt werden einführende Grundlagen, Theorien, Begriffe und Kenntnisse zum Gegenstandbereich der Interkulturellen Kommunikation.
Ausgegangen wird dabei vom kulturallgemeinen Ansatz des interkulturellen Lernens und Wert gelegt auf die Verschränkung von interkultureller Theorie und Praxis. Die kulturelle Abhängigkeit unseres Denkens, Fühlens und Handelns soll genauso einsichtig gemacht werden, wie Prozesse, mittels derer Andere als kulturell Fremde markiert und konstruiert werden. Theoretisches Textstudium, interaktive Reflexion sowie Erfahrungslernen in Gruppen- oder Einzelarbeit und Referate werden als Lernmethoden dominieren. Thematische Schwerpunkte: Kultur, Enkulturation, Fremdheit, Kommunikation, Wahrnehmung, interpersonale Wahrnehmung, Attribution, Stereotypen und Vorurteile, Interkulturelles Lernen, interkulturelle Kompetenz, Differenzierungsmodelle von Kultur, Kulturstandards, kulturelle Identität, Ethnizität.

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P 2 Methoden der Interkulturellen Kommunikation


P 2.1 Seminar
PROF. DR. ANNA MEISER
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern
2-stündig,
Mi 10-12 Uhr c.t.,
Beginn: 19.10.2022, Ende: 08.02.2023

Das Seminar führt ein in qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung und bietet einen Überblick über Zugangsweisen der ethnographischen Forschung, wie etwa der Teilnehmenden Beobachtung und verschiedenen Formen der Interviewführung. Die Studierenden lernen Verfahren zur Aufbereitung und Auswertung empirischer Daten kennen und erörtern Fragen sowie Problemstellungen, die mit derer wissenschaftlichen Repräsentation einhergehen. Beispielhaft werden verschiedene Forschungspraktiken und -konstellationen behandelt sowie ethische Anfragen diskutiert, die sich mit dem ethnographischen Forschen verbinden. Dabei werden theoretisches Wissen und praktische Anwendbarkeit vermittelt und vertieft.

 

P 2.2 Tutorium

Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (Tutorium)
TBA

Tutorium für internationale Studierende
TBA

 

P 2.3 Übung
DR. GREGOR STERZENBACH
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (begleitender Forschungs- und Anwendungskurs)
2-stündig,
Mi 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 151, (bei schwieriger Corona-Situation Online)
Beginn: 19.10.2022, Ende: 08.02.2023

In der Veranstaltung werden die methodischen Grundlagen für eine qualitativ ausgerichtete, ethnografische Forschung im interkulturellen Feld erarbeitet. Angelehnt an die theoretischen Inhalte des Seminars „Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern“ (P 2.1) wenden wir uns der Frage zu, wie die konkrete, praktische Umsetzung von relevanten Methoden eine Umsetzung erfahren kann. Wir werden uns in Form von gemeinschaftlicher Reflexion und Übungen mit gängigen Methoden ethnografischer Forschung beschäftigen, d.h. mit qualitativen Interviewtechniken und der ethnografischen Beobachtung. Den Großteil der Seminarzeit verwenden wir darauf, diese Methoden zu üben, zu reflektieren und unsere diesbezüglich notwendigen Fertigkeiten zu verbessern. Thematische Schwerpunkte: Vorbereitung und Durchführung von qualitativen Interviews; teilnehmende Beobachtung als Forschungsmethode; Auswertung qualitativer Daten; Reflexion der Forscherrolle; ethische Fragen.

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P4 / II Interkulturelle Kommunikation in transnationalen Kontexten

Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MARC HERMEKING
Interkulturelles Marketing: Ausgewählte Aspekte
TBA

 

PROF. DR. ANNA MEISER, zusammen mit TATJANA PUSCHKARSKY, StEx LA
Entwicklungszusammenarbeit als interkulturelles Spannungsfeld: Kritische Ansätze und Alternativen aus der Praxis
2-stündig (Block-Seminar)

Termine:
Mo., 24.10.22, 14-16 Uhr: Raum U133 (Oettingenstraße 67)
Mo., 21.11.22, 14-16 Uhr: Raum U133 (Oettingenstraße 67)
Fr. & Sa., 02./03.12.22: Raum U133 (Oettingenstraße 67)
Fr. & Sa., 13./14.01.23: Raum 067 (Oettingenstraße 67)

Entwicklungszusammenarbeit (EZ) situiert sich in einem spannungsgeladenen Kontext, geprägt von historischen Strukturen des Kolonialismus und Ethnozentrismus. Diese beeinflussen sowohl die „Zielländer“ und „Zielgruppen“ der EZ als auch das Denken und Verhalten der beiderseits beteiligten AkteurInnen maßgeblich.
Das Seminar widmet sich in einem ersten Schritt der Frage, inwieweit EZ als Form der interkulturellen Kommunikation verstanden werden kann und welche Herausforderungen dies impliziert. Daran anschließend diskutieren wir kritisch den Entwicklungsbegriff sowie die konventionelle Entwicklungszusammenarbeit. Wir hinterfragen das Verhältnis von Wissen und Macht sowie Bilder und Stereotype, die im Diskurs der EZ wirken.
Im zweiten Teil des Seminars werden Alternativen aus der Praxis vorgestellt, die neue Möglichkeiten der Kooperation veranschaulichen. Vorwiegend am Beispiel indigener Gemeinschaften in Afrika und Lateinamerika behandeln wir ausgewählte Themenfelder (Bildung, Tourismus, Naturschutz und Menschenrechte). Dies eröffnet vielfältige Einblicke in die konkrete Projektarbeit vor Ort und in gängige Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung von Initiativen, die sich in einem interkulturellen Spannungsfeld zwischen internationalen Finanzierungsinstitutionen und lokalen Strukturen bewegen.
Der dritte Teil des Seminars wirft den Fokus auf die AkteurInnen der EZ. Wir setzen uns mit Ansätzen der Selbstermächtigung lokaler AkteurInnen auseinander, diskutieren aber auch die Rolle externer AkteurInnen. So fragen wir nach einem neuen Verständnis ihrer Tätigkeit als interkulturelle VermittlerInnen und ProzessbegleiterInnen bei der Gestaltung von Veränderung. Abschließend erörtern wir, welche interkulturellen Kompetenzen die EZ in besonderer Weise erfordert.

(Tatjana Puschkarsky (Heidelberg), Projektkoordinatorin bei OrigiNations, Politikwissenschaftlerin und Anglistin)

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P 5 / II Interkulturelle Kommunikation in multikulturellen Kontexten

Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MONIKA KRAEMER
’Wir’ und ‘die Anderen’. Diversität - Diskriminierung - Rassismus.
TBA

 

FRIEDERIKE ALEXANDER (M.A.)
Diverses München?! - Perspektiven auf das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft
2-stündig,
Do 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, Raum 065, (bei schwieriger Corona-Situation Online)
Beginn: 20.10.2022, Ende: 09.02.2023

Die selbsternannte „Weltstadt mit Herz" soll in diesem Seminar zum Anwendungs- und Forschungsfeld werden. Die Studierenden setzen sich dafür zunächst kritisch mit dem Diskurs um den Diversitätsbegriff auseinander und lernen verschiedene interdisziplinäre Perspektiven auf Diversität kennen. Machtungleichheiten entlang verschiedener Diversitätskategorien und ihre intersektionalen Verschränkungen werden thematisiert und im Stadtleben nachvollzogen.
Die Studierenden lernen dafür Münchner Akteur*innen kennen, die z.B. in Verwaltung, Kunst, Bildung oder Politik zum diversen Leben in der Stadt beitragen, und fertigen darüber eigene Forschungsarbeiten an.
Das Seminar lebt von der Diskussion unter den Teilnehmenden und der Offenheit eigene Positionierungen zu reflektieren.

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P 6 / II Profilmodul

Es ist eine Veranstaltung zu wählen.

PROF. DR. ANNA MEISER
Die Münchner IkK: Fachgeschichte, Selbstverständnis und Zukunftsperspektiven einer jungen Disziplin
2-stündig,
Mi 14-16 Uhr c.t.
Beginn: 19.10.2022, Ende: 08.02.2023

Vor über 25 Jahren wurde das Institut für Interkulturelle Kommunikation an der LMU München gegründet. Seither wurden in Forschung und Lehre verschiedene Schwerpunkte herausgearbeitet, haben sich in Zusammenarbeit mit der LMU und anderen (inter-)nationalen Instituten unterschiedliche Kooperationen entwickelt.
Im Seminar wollen wir diese Geschichte des Münchner Instituts näher kennenlernen und uns mit der Frage auseinandersetzen, welches (Selbst-)Verständnis des Faches sich hieraus ergibt. Wir fragen nach dem Verhältnis zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen, aber auch nach der Rolle der IkK im akademischen Raum und für die Gesellschaft.
Außerdem wollen wir uns auch mit fachinternen Entwicklungen der IkK auf nationaler und internationaler Ebene beschäftigen und erörtern, was Zukunftsperspektiven sowie wichtige Aufgabenfelder der Interkulturellen Kommunikation sind.
Wir werden uns anhand von einschlägigen Texten, aber auch mittels Seminar-Besuchen von für das Institut zentralen Personen mit der Geschichte und der Identität der Münchner IkK auseinandersetzen und diese ebenso in Bezug auf internationale Entwicklungen im Fach IkK reflektieren.
Ein weiterer Inhalt und wichtiges Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Materialien über die (Münchner) IkK zu generieren, die dann u.a. auf der Homepage des Instituts veröffentlicht werden sollen (z.B. schriftliche Beiträge, Podcasts, Fotocollagen).

 

SILKE ETTLING (M.A.)
MigrantInnen im deutschen Gesundheitswesen: Konzepte für eine kultursensible Behandlung und Pflege
TBA

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P 7 / Praktikumsmodul

Workshop in Kochel am See

Termin: 27. - 28. Januar 2023


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