Interkulturelle Kommunikation
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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Master Interkulturelle Kommunikation

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über LSF
(siehe dazu LSF-Hilfe: “Belegen/Abmelden über den Modulbaum”)

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/2019

PROF. DR. ALEXANDRA SCHWELL
Theorie und Praxis der Interkulturellen Kommunikation
2-stündig,
Mo 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U151,
Beginn: 15.10.2018, Ende: 04.02.2019
Ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis werden aus ihren jeweiligen Forschungs- und Praxisfeldern berichten. Die Beiträge basieren auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen und auf vielfältigen praktischen Erfahrungen. Sie sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, welche interkulturellen Herausforderungen gegenwärtig relevant sind und mit welchen zukünftigen Entwicklungen zu rechnen ist. Die Beiträge sollen insbesondere auch Anregungen bieten, sich mit Fragen bzgl. möglicher Anwendungsbereiche und beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten in Interkultureller Kommunikation zu beschäftigen.
Termine: siehe Homepage des IkK Instituts.

P 1 Grundlagen der Interkulturellen Kommunikation

P 1.1 Vorlesung
PROF. DR. ALEXANDRA SCHWELL
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation
2-stündig,
Di 12-14 Uhr c.t., Schellingstr. 3 (S), S 006,
Beginn: 16.10.2018, Ende: 05.02.2019
Die Lehrveranstaltung führt in die Sicht- und Arbeitsweisen der Interkulturellen Kommunikation ein, macht mit unterschiedlichen theoretischen Zugängen, zentralen Begriffen und Konzepten vertraut und stellt exemplarische Forschungsfelder vor. Die Teilnehmer/innen der Lehrveranstaltung erhalten einen grundlegenden Überblick darüber, womit sich eine Kultur- und Sozialwissenschaft befasst, die Diversität und Heterogenität in alltäglichen Lebenswelten im Kontext soziokultureller, ökonomischer und politischer Prozesse analysiert.

P 1.2 Grundkurs
DR. GREGOR STERZENBACH
Grundkurs Interkulturelle Kommunikation
4-stündig,
Mo 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169,
Beginn: 15.10.2018, Ende: 04.02.2019
Vermittelt werden die grundlegenden Kenntnisse zum Gegenstandbereich der Interkulturellen Kommunikation, zur Geschichte und Identität des Fachs Interkulturelle Kommunikation des Fachs, zu den grundlegenden Theorien und Methoden des Fachs. Ausgegangen wird dabei vom kulturallgemeinen Ansatz des interkulturellen Lernens und Wert gelegt auf die Verschränkung von interkultureller Theorie und Praxis. Einerseits soll die kulturelle Abhängigkeit unseres Denkens, Fühlens und Handelns einsichtig gemacht werden, andererseits auch die Prozesse, mittels derer der Andere als kulturell Fremder markiert und konstruiert wird. Theoretisches Textstudium, interaktive Reflexion sowie Erfahrungslernen in Gruppen- oder Einzelarbeit und Referate werden als Lernmethoden dominieren.
Thematische Schwerpunkte: Kultur, Enkulturation, Fremdheit, Kommunikation, Wahrnehmung, interpersonale Wahrnehmung, Attribution, Stereotypen und Vorurteile, Interkulturelles Lernen, interkulturelle Kompetenz, Differenzierungsmodelle von Kultur, Kulturstandards, kulturelle Identität, Ethnizität
Einführende Literatur: Broszinsky-Schwabe, Edith: Interkulturelle Kommunikation. Missverständnisse und Verständigung. Wiesbaden 2010.
Moosmüller, Alois (Hrsg.): Interkulturelle Kommunikation. Konturen einer wissenschaftlichen Disziplin. Münchener Beiträge zur Interkulturellen Kommunikation, Bd. 20. Münster u.a.: Waxmann 2007

P 2 Methoden der Interkulturellen Kommunikation

P 2.1 Seminar
PROF. DR. ALEXANDRA SCHWELL
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern
2-stündig,
Di 14-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165,
Beginn: 16.10.2018, Ende: 05.02.2019
Die Lehrveranstaltung führt in qualitative Verfahren der empirischen Sozialforschung ein und bietet einen breiten Überblick über unterschiedliche methodische Verfahren und Zugangsweisen der ethnographischen Forschung, wie die Teilnehmende Beobachtung oder verschiedene Methoden der Interviewkonzeption und -führung. Die Studierenden lernen Erhebungs- und Analysemethoden kennen und diskutieren die mit ethnographischem Forschen verbundenen Probleme, sowohl im Hinblick auf die Forschungspraxis und -ethik als auch unter dem Stichwort der »Krise der Repräsentation». Dabei werden theoretisches Wissen und praktische Anwendbarkeit vermittelt und vertieft.

P 2.2 Tutorium
EMILIAN FRANCO (M.A.)
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (Tutorium)
2-stündig,
Mi 12-14 Uhr c.t., R 305, Schellingstr. 03, Rückgebäude
Beginn: 17.10.2018, Ende: 06.02.2019
Das Tutorium dient der Vertiefung der Veranstaltungen des Masterstudiengangs. Zugleich werden Fertigkeiten im Umgang mit Texten ausgebaut. Das wohl Wichtigste sind: Fragen von Euch, die wir gemeinsam beantworten wollen. Gern könnt ihr mir Fragen bereits vor jeder Sitzung per E-Mail schicken.

P 2.3 Übung
DR. GREGOR STERZENBACH
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (begleitender Forschungs- und Anwendungskurs)
2-stündig,
Mi 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169,
Beginn: 17.10.2018, Ende: 06.02.2019
In der Veranstaltung werden die methodischen Grundlagen für eine qualitativ ausgerichtete, ethnografische Forschung erarbeitet. Angelehnt an die theoretischen Inhalte des Seminars „Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern“ (P 2.1) wenden wir uns der Frage zu, wie die konkrete, praktische Umsetzung von relevanten Methoden eine Umsetzung erfahren kann. Wir werden uns in Form von gemeinschaftlicher Reflexion und Übungen mit gängigen Methoden ethnografischer Forschung beschäftigen, d.h. mit qualitativen Interviewtechniken und der ethnografischen Beobachtung. Den Großteil der Seminarzeit verwenden wir darauf, diese Methoden zu üben, zu reflektieren und unsere diesbezüglich notwendigen Fertigkeiten zu verbessern.
Thematische Schwerpunkte:
Vorbereitung und Durchführung von qualitativen Interviews; teilnehmende Beobachtung als Forschungsmethode; Auswertung qualitativer Daten; Reflexion der Forscherrolle; ethische Fragen.

P 4 / II Interkulturelle Kommunikation in transnationalen Kontexten

Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MARC HERMEKING
Interkulturelles Marketing: Ausgewählte Aspekte
2-stündig,
Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, C007,
Beginn: 15.10.2018, Ende: 04.02.2019
Weltweiter Wettbewerb und globale Warenangebote erfordern interkulturelle Marketingmaßnahmen, die verschiedene Ländermärkte, Zielgruppen und Kulturangehörige mit unterschiedlichen Konsummustern, Produktpräferenzen, Mediennutzungsgewohnheiten und Kommunikations­stilen berücksichtigen müssen. Ausgewählte Aspekte wie z.B. kultursensible Produktgestaltung, Markt- und Konsummilieuforschung in fremden Kulturen, Marketingkommunikation (Werbung, Websites) im Kulturvergleich, Ethnic Diversity Marketing, u.a. werden im Seminar behandelt. Dabei werden der aktuelle Stand der Forschung und Literatur erfasst (meist englischsprachige Fachaufsätze) sowie relevante IKK-Grundlagen und Theoriemodelle praktisch angewendet und vertieft.

PROF. DR. ALEXANDRA SCHWELL
Mobilität und Diversität
2-stündig,
Mo 14-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161,
Beginn: 15.10.2018, Ende: 04.02.2019
Was haben Angestellte internationaler Firmen, Flüchtlinge und EU-BürgerInnen gemeinsam? Warum sind die einen MigrantInnen, die anderen Expats? Welches Amt ist für welche Art von „Fremden“ zuständig? Was macht eine „Internationale Schule“ aus, im Unterschied zu einer Schule mit hohem Ausländeranteil? Die Lehrveranstaltung hat zum Ziel, unterschiedliche Formen von Migration und Mobilität in den Blick zu nehmen. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, wie Mobilitäten und Diversitäten konzeptualisiert, verwaltet und mit gesellschaftlichen Zuschreibungen verbunden werden. Anhand verschiedener Felder soll untersucht werden, welchen Einfluss rechtliche Rahmenbedingungen auf Alltags- und Verwaltungshandeln sowie auf Eigen- und Fremdwahrnehmung ausüben. Geplant sind mehrere Besuche in einschlägigen Institutionen.

P 5 / II Interkulturelle Kommunikation in multikulturellen Kontexten
Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MONIKA KRAEMER
’Wir’ und ‘die Anderen’. Diversität - Diskriminierung - Rassismus.
2-stündig,
Di 10-12 Uhr c.t., Amalienstr. 73A, 118,
Beginn: 18.10.2016, Ende: 07.02.2017
Warum ist der Umgang mit Anderssein für Menschen so schwierig? Welche psychodynamischen Prozesse wie das Verhältnis von Minoritäten und Majoritäten oder soziale Dominanz spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle? Nach Allports Skala sind Vorurteile der Ausgangspunkt nicht nur für die Abwertung anderer Gruppen sondern auch für viel weiter reichende Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zum Mord. Im Seminar werden Ausgrenzungserfahrungen in der multikulturellen Gesellschaft ebenso behandelt wie einschlägige vertiefende sozialpsychologische Theorien und neuere Forschungen zu verschiedenen Formen von Rassismus sowie Ansätze zu ihrer Überwindung.
Die Veranstaltung baut auf dem Seminar des Vorsemesters „Wir und die Anderen: Vorurteile – Stereotypen – Identitäten“ auf, steht jedoch allen Interessierten offen.

PROF. DR. JULIANA ROTH
Das Spiel der Identitäten in der deutschen migrantischen Gesellschaft
3-stündig,
Mi 10-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 065,
Termine: 7.11., 14.11.2018, 9.1., 16.1., 23.1., 30.1., 6.2.2019
Die gestiegene Migration unserer Gegenwart hat Identität zum besonders wichtigen Thema gemacht. Hohe Aufmerksamkeit bekommt sie auch von der Politik. Die Einführung der Kategorie „Personen mit Migrationshintergrund“ hat der Debatte um die multikulturelle Gesellschaft neue, bisweilen sehr emotionsgeladene Aspekte verliehen.
Im ersten Teil des Seminars wird Identität in ihrer allgemein-theoretischen Grundlegung behandelt und mit Bezug auf die deutschen Migrationskontexte diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt hier der Verbindung zwischen Identitäten, ihrer Konstruktion und ihrer Bedeutung im Kommunikationsprozess zwischen Einheimischen und Migranten.
Im zweiten Teil steht die migrantische Realität im Mittelpunkt. Die TeilnehmerInnen forschen ethnographisch in Orten mit geballter Präsenz von Migranten, z.B. im südlichen Bahnhofsviertel Münchens und führen Interviews mit "Migrantionshintergründlern" durch.
Das Ziel ist, die erhobenen Inhalte vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus dem theoretischen Teil zu analysieren sowie schlussendlich über das Seminarthema zu reflektieren.

P 6 / II Profilmodul
Es ist eine Veranstaltung zu wählen.

DR. MIRIAM MORGAN
Interkulturalität in pädagogischen Arbeitsfeldern des Kindes- und Jugendalters
2-stündig,
Di 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165,
Beginn: 16.10.2018, Ende: 05.02.2019
Jedes dritte Kind zwischen 0 und 15 Jahren in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. In großen Städten wie München ist es sogar mehr als jedes zweite. Eine entsprechend große Rolle spielen interkulturelle Themen im Bereich pädagogischer Arbeitsfelder. Im Seminar werden wir uns mit ausgewählten Forschungen zu Interkulturalität in pädagogischen Arbeitsfeldern widmen. Der Fokus liegt dabei auf den Institutionen der Kita und Schule, sowie der sozialen Arbeit. Zwei Sitzungen werden wir nutzen um das 2017 begonnene Kinderbuchprojekt weiterzuführen. Wir werden Kinderbücher im Hinblick auf ihre Eignung für interkulturelles Lernen sichten und kurze Rezensionen verfassen um damit Pädagoginnen und Pädagogen in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Parallel zum Seminar werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene kleine Forschungsprojekte durchführen und in der Blockveranstaltung am Ende des Semesters präsentieren.
Die Texte werden nach der ersten Sitzung über eine Moodle-Platform bereitgestellt.

SILKE ETTLING (MA)
MigrantInnen im deutschen Gesundheitswesen: Konzepte für eine kultursensible Behandlung und Pflege
2-stündig,
Di 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161,
Beginn: 16.10.2018, Ende: 05.02.2019
MitarbeiterInnen im deutschen Gesundheitswesen treffen in ihrer Arbeit inzwischen fast ausnahmslos auf Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft. In den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich zunehmend ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines kultursensiblen Umgangs mit PatientInnen und ihren Angehörigen entwickelt, denn gerade im sensiblen Fall von Krankheit greifen diese gerne auf die ihnen vertrauten kulturell geprägten Deutungs-und Handlungsmuster zurück. Im Seminar machen wir uns auf die Suche nach kulturellen Einflüssen auf das Denken, Fühlen und Handeln von PatientInnen und ihren Angehörigen im Kontext der Medizin. Vorgestellt werden sollen dabei auch verschiedene praktische Ansätze zu kultursensibler Pflege und Behandlung, zu PatientInnenkommunikation und zur Interkulturellen Öffnung von Institutionen des Gesundheitswesens.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in kleinen Gruppen oder einzeln eigene kleine Forschungsarbeiten durchführen.

PROF. DR. ALEXANDRA SCHWELL
Grenzen und Grenzüberschreitungen
2-stündig,
Di 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, C003,
Beginn: 16.10.2018, Ende: 05.02.2019
Durch Grenzziehungen zwischen dem Eigenen und dem Fremden wird Differenz geschaffen, Unterscheidungen werden getroffen. Grenzen sind aber nicht nur Barrieren, sondern stellen Verbindungen her. Grenzen sind deshalb untrennbar mit kollektiven Identitäten verbunden. Das Seminar gibt eine Einführung in Literatur und Forschung des interdisziplinären Feldes der „Border Studies“. Welche Bedeu¬tung haben kulturelle, soz¬iale, politische und ökonomische Grenzen für transnationale kulturelle Prozesse? Und, anders gefragt, welche Rolle spielt Kultur für die Konstitution von Grenzen?


P7/Forschungs- und Praxisfelder der Interkulturellen Kommunikation

Blockveranstaltung in Kochel am See: 25.01. - 27.01.19
In der Blockveranstaltung werden die Praktikumserfahrungen gemeinsam reflektiert und die darin aufgetauchten interkulturellen Fragestellungen bearbeitet. Genauere Informationen werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben.


DR. LISA NGUYEN
Zusatzangebot: „Learning Lab“: Ein Tutorium für internationale Studierende (keine Anmeldung erforderlich!)
2-stündig,
Mo, 18-20 Uhr c.t., Oettingenstraße 67, Raum U151
Das Tutorium ist als besonderes Angebot für internationale Studierende des Masterstudiengangs Interkulturelle Kommunikation konzipiert und auch für Studierende im Masterstudiengang Ethnologie zugänglich. Den Studierenden wird im Rahmen des Tutoriums die Möglichkeit gegeben, eigenen Fragestellungen zu den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens genauer nachzugehen. Die konkreten Herausforderungen wissenschaftlichen Arbeitens können so spezifischer bearbeitet werden. Mögliche Inhalte könnten sein, wissenschaftliche Texte zu lesen, exzerpieren, paraphrasieren, kommentieren und kritisch zu diskutieren. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Durchführung, sowie die Einbettung von Interviews in wissenschaftlichen Arbeiten zu thematisieren. Das Tutorium soll die internationalen Studierenden dabei unterstützen ihre Potenziale und Fähigkeiten auszubauen und im Studium einzubringen.


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