Interkulturelle Kommunikation
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Öffentliche Vortragsreihe

23.11.2018

Jeweils um 18 Uhr c.t., Oettingenstraße 67, Raum U151

05.11.2018 Dr. habil. Nils Zurawski (Universität Hamburg)

Titel: „Konfliktbearbeitung und Mediation: Lokale und Internationale Perspektiven. Ein Praxisbericht."

Konflikte sind Teil des Lebens. Es sollte nicht Aufgabe sein, sie in jedem Fall zu verhindern, sondern ganz im Gegenteil, sollte es vor allem darum gehen, bessere Möglichkeiten zu finden, mit ihnen umzugehen. Ganz gleich ob in internationalen Krisenfällen, Bürgerkriegen, lokalen Konflikten, z.B. über Baumaßnahmen, soziale Ungleichheiten oder in der Nachbarschaft oder Ehe – die Art und Weise des Umgangs mit einem Konflikt bestimmt auch dessen Lösung maßgeblich mit.
Der Vortrag soll einen Überblick geben, welche Strategien es im Umgang mit Konflikten gibt, wie man Mediationen anbahnt, das Instrument der Mediation bekannter macht und diese Art konstruktiver Konfliktbearbeitung im Alltag nutzbar machen kann.
Grundlage für die Ausführungen sind eigene Forschungserfahrungen zu Konflikt in Nordirland, die Arbeit in einem DAAD-Projekt zu Mediation in Osteuropa (Moldavien, Ukraine) sowie die aktive Tätigkeit als Mediator in Hamburg und vor allem an der Universität Hamburg.

03.12.2018 Stephan Emanuel Hild (Cultural Consultant)

Titel: "Über die Wirksamkeit interkultureller Trainings"

„Gefühlt hat jeder zweite Absolvent heutzutage Interkulturelles Management studiert…“, sagte mir vor einigen Jahren ein Personaler in einem Auftragsklärungsgespräch. Meine zwei ersten Reaktionen darauf? 1. Freude: ist doch super, wenn so viele junge Professionals systematisch die Gelegenheit erhalten, ein globales Mindset zu entwickeln. 2. Schock: was, wenn aus diesem Grunde (meine) interkulturellen Trainings im Business überflüssig würden? Vor meinem inneren Auge sah ich meinen Businessplan zerbröckeln…

Nun, Jahre später, bin ich fest davon überzeugt, dass interkulturelle Workshops wichtiger sind denn je. Und zwar auch – vielleicht sogar insbesondere – für Young Professionals, die sich auf international geprägte Arbeit vorbereiten.

In meinem Vortrag am 3.12. geht es um folgende Aspekte:
- Warum rein kognitive Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen nichts bewirkt
- Einblicke in die kulturelle Neurowissenschaft
- Was müssen moderne, wirksame interkulturelle Workshops heute leisten, um effektiv etwas zu bewegen?
- Ein mehrdimensionaler Ansatz interkultureller Kompetenz

Gemeinsam werden wir ein Gespür für die o.g. Themen kriegen, indem wir uns einem kleinen Experiment aussetzen. Anschließend werde ich Ihnen ein wenig aus dem realen Leben eines Cross-Cultural Business Trainers berichten.


Servicebereich