Interkulturelle Kommunikation
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Unser Profil

Profil des Fachs Interkulturelle Kommunikation an der LMU

Interkulturelle Kommunikation an der LMU versteht sich als eine empirische Wissenschaft, die das Fremde wirklichkeitsnah und aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nimmt.

Das zentrale Anliegen ist die Ethnographie interkulturellen Handelns, d.h. die Deutung und Erklärung interkulturellen Handelns aus dem Blickwinkel der Handelnden und unter Einbeziehung kontextueller und alltagskultureller Aspekte.

Zentrale Erkenntnisfragen

  • Was tun Menschen, wenn sie interkulturell handeln?
  • Wie konzeptualisieren die Akteure das interkulturelle Handeln?
  • Wie gehen die Akteure mit den Problemen und Konflikten um, die sich aus interkulturellen Handlungen ergeben können?

Ethische Prinzipien

Wir gehen davon aus, dass eine Ethnographie interkulturellen Handelns nur möglich ist, wenn sie auf der Basis folgender ethischer Prinzipien erfolgt:

  • Gleichwertigkeit der Kulturen
  • Gleichwertigkeit der Bedürfnisse und Lebensäußerungen konkreter Menschen, einerlei ob sie Einheimische oder Fremde, Mehrheits- oder Minderheitsangehörige sind
  • Gleichwertigkeit der Perspektiven von Forscher und Forschungssubjekten („Beforschten“)

Kulturallgemeiner Ansatz

Interkulturelle Kommunikation an der LMU verfolgt grundsätzlich einen kulturallgemeinen Zugang; exemplarisch wird jedoch auch auf einzelne Länder und Regionen eingegangen. Im Mittelpunkt stehen kultur- und kommunikationstheoretische Ansätze, die immer auch auf ihre Praxisrelevanz befragt werden.

Themen-Schwerpunkte

  • Stereotypisierung und Vorurteilsbildung
  • kulturelle Bedingtheit der Wahrnehmung
  • Akkulturation
  • Ethnozentrismus und Identität
  • interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Lernen
  • Kultur und Wirtschaft
  • Multikulturalität und ethnische Grenzziehung

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