Interkulturelle Kommunikation
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Wintersemester 2014/15

Master

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über LSF

(siehe dazu LSF-Hilfe: “Belegen/Abmelden über den Modulbaum”)
Fristen für das Wintersemester 2014/2015:

Belegung: 15.09. - 29.09.2014

Prüfungsanmeldung: 07.01 - 16.01.2015

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Theorie und Praxis der Interkulturellen Kommunikation
1-stündig,
Mi 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057

Ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis werden aus ihren jeweiligen Forschungs- und Praxisfeldern berichten. Die Beiträge basieren auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen und auf vielfältigen praktischen Erfahrungen. Sie sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, welche interkulturellen Herausforderungen gegenwärtig relevant sind und mit welchen zukünftigen Entwicklungen zu rechnen ist. Die Beiträge sollen insbesondere auch Anregungen bieten, sich mit Fragen bzgl. möglicher Anwendungsbereiche und beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten in Interkultureller Kommunikation zu beschäftigen.
Termine: Siehe IkK-Homepage.
Arbeitsform: Kolloquium
Belegnummer: 12312

P 1 Grundlagen der Interkulturellen Kommunikation

P 1.1 Vorlesung
PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation
2-stündig, Di 12-14 Uhr c.t., Schellingstraße 3, S 006 (Erdgeschoß), Beginn: 07.10.2014, Ende: 27.01.2015
Die Vorlesung führt in die wesentlichen Theorien und Methoden, Forschungsfelder und Anwendungsbereiche der Interkulturellen Kommunikation ein.
Arbeitsform: Vorlesung
Belegnummer: 12022

P 1.2 Grundkurs
DR. GREGOR STERZENBACH
Grundkurs Interkulturelle Kommunikation
4-stündig, Mo 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169, Beginn: 06.10.2014, Ende: 26.01.2015
Vermittelt werden die grundlegenden Kenntnisse zum Gegenstandbereich der Interkulturellen Kommunikation, zur Geschichte und Identität des Fachs Interkulturelle Kommunikation des Fachs, zu den grundlegenden Theorien und Methoden des Fachs. Ausgegangen wird dabei vom kulturallgemeinen Ansatz des interkulturellen Lernens und Wert gelegt auf die Verschränkung von interkultureller Theorie und Praxis. Einerseits soll die kulturelle Abhängigkeit unseres Denkens, Fühlens und Handelns einsichtig gemacht werden, andererseits auch die Prozesse, mittels derer der Andere als kulturell Fremder markiert und konstruiert wird. Theoretisches Textstudium, interaktive Reflexion sowie Erfahrungslernen in Gruppen- oder Einzelarbeit und Referate werden als Lernmethoden dominieren.
Thematische Schwerpunkte: Kultur, Enkulturation, Fremdheit, Kommunikation, Wahrnehmung, interpersonale Wahrnehmung, Attribution, Stereotypen und Vorurteile, Interkulturelles Lernen, interkulturelle Kompetenz, Differenzierungsmodelle von Kultur, Kulturstandards, kulturelle Identität, Ethnizität
Einführende Literatur:
Broszinsky-Schwabe, Edith: Interkulturelle Kommunikation. Missverständnisse und Verständigung. Wiesbaden 2010.
Moosmüller, Alois (Hrsg.): Interkulturelle Kommunikation. Konturen einer wissenschaftlichen Disziplin. Münchener Beiträge zur Interkulturellen Kommunikation, Bd. 20. Münster u.a.: Waxmann 2007.
Arbeitsform: Tafelübung
Belegnummer: 12570

P 2 Methoden der Interkulturellen Kommunikation

P 2.1 Seminar
PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern
2-stündig, Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165, Beginn: 06.10.2014, Ende: 26.01.2015
Im Seminar werden Methoden der qualitativen Sozialforschung, der Ethnographie und action research erarbeitet. Anhand der Bearbeitung von Texten sollen die Grundlagenkenntnisse zu den verschiedenen Methoden geschaffen werden. Das Ziel des Seminars besteht zum einen in der Vermittlung von allgemeinem Orientierungswissen zu qualitativen Methoden und zum anderen in der Aneignung anwendbarer Methodenkenntnisse.
Arbeitsform: Seminar
Belegnummer: 12572

P 2.2 Tutorium
JANA MÖLLER-KIERO, M.A.
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (Tutorium)
2-stündig, Di 14-16 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M), M 201, Beginn: 07.10.2014, Ende: 27.01.2015
Das Tutorium dient der Vertiefung der Veranstaltungen des Masterstudiengangs. Zugleich werden Fertigkeiten im Umgang mit Texten ausgebaut. Das wohl Wichtigste sind: Fragen von Euch, die wir gemeinsam beantworten wollen. Gern könnt Ihr mir Fragen bereits vor jeder Sitzung per E-Mail schicken.
Arbeitsform: Tutorium
Belegnummer: 12573

P 2.3 Übung
DR. GREGOR STERZENBACH
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (begleitender Forschungs- und Anwendungskurs)
2-stündig, Mi 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (C), C 007, Beginn: 08.10.2014, Ende: 28.01.2015
In der Veranstaltung werden die methodischen Grundlagen für eine qualitativ ausgerichtete, ethnographische Forschung erarbeitet, auch im Hinblick einer Anwendung im Rahmen einer action research. Angelehnt an die theoretischen Inhalte des Seminars „Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern“ (P 2.1) wenden wir uns der Frage zu, wie die konkrete, praktische Umsetzung von relevanten Methoden eine Umsetzung erfahren kann. Wir werden uns in Form von gemeinschaftlicher Reflexion und Übungen mit gängigen Methoden ethnographischer Forschung beschäftigen, d.h. mit qualitativen Interviewtechniken und Methoden der ethnographischen Beobachtung. Der Großteil der Seminarzeit wird der praktischen Planung, Durchführung und Evaluation eines eigenen, kleinen Forschungsprojekts mit action research-Charakter gewidmet. Seine Durchführung soll dazu dienen, einen gesamten Forschungsprozess und dessen Herausforderungen exemplarisch kennen zu lernen sowie klassische, aber auch seltener eingesetzte Methoden auszuprobieren.
Thematische Schwerpunkte: Vorbereitung und Durchführung von qualitativen Interviews; teilnehmende Beobachtung als Forschungsmethode; Auswertung qualitativer Daten; Reflexion der Forscherrolle; ethische Fragen; Methoden der ‚action research’.
Einführende Literatur:

Mayring, Philipp: Einführung in die qualitative Sozialforschung. Eine Anleitung zu qualitativem Denken (3. Auflage). Weinheim 1996.
Siegfried Lamnek, Siegfried: Qualitative Sozialforschung (4., vollständig überarbeitete Auflage). Lehrbuch. Weinheim u.a. 2005.
Arbeitsform: Übung
Belegnummer: 12574

P 4 / II Interkulturelle Kommunikation in transnationalen Kontexten

Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MARC HERMEKING
Interkulturelles Marketing: Ausgewählte Aspekte
2-stündig, Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (C), C 007, Beginn: 13.10.2014, Ende: 26.01.2015
Information, Themenbesprechung und -vergabe in der ersten Sitzung am 13.10.2014. Weltweiter Wettbewerb und globale Warenangebote erfordern interkulturelle Marketingmaßnahmen, die verschiedene Ländermärkte, Zielgruppen und Kulturangehörige mit unterschiedlichen Konsummustern, Produktpräferenzen, Mediennutzungsgewohnheiten und Kommunikations­stilen berücksichtigen müssen. Ausgewählte Aspekte wie z.B. kultursensible Produktgestaltung, Markt- und Konsummilieuforschung in fremden Kulturen, Marketingkommunikation (Werbung, Websites) im Kulturvergleich, Ethnic Diversity Marketing, u.a. werden im Seminar behandelt. Dabei werden der aktuelle Stand der Forschung und Literatur erfasst (meist englischsprachige Fachaufsätze) sowie relevante IKK-Grundlagen und Theoriemodelle praktisch angewendet und vertieft.
Literatur zur Vorbereitung:
Marieke de Mooij: Consumer Behavior and Culture, London u.a. 2004 / Global Marketing and Advertising, London u.a. 2005 (in der Hausbibliothek). Detaillierte Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.
Arbeitsform: Seminar
Bemerkung: Das Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche.
Anmeldung: Magisterstudierende bitte per Mail an IKK@ikk.lmu.de, Masterstudierende über die Belegfunktion.
Belegnummer: 12575

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Der Umgang mit kultureller Diversität in Organisationen
2-stündig, Mo 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161, Beginn: 06.10.2014, Ende: 26.01.2015
Kulturelle Diversität wird in internationalen Organisationen als Ressource und als unabdingbare Voraussetzung für Erfolg gesehen. In einer immer enger vernetzten Welt seien auf Dauer nur jene Organisationen überlebensfähig, denen es gelinge, die global existierende kulturelle Diversität im organisationalen Maßstab zu repräsentieren. Dementsprechend versuchen multinationale Unternehmen, sich ein Image als global orientierte, offene, kosmopolitische Organisation aufzubauen. Kulturelle Diversität stellt jedoch auch eine Herausforderung dar, der in den Organisationen unterschiedlich begegnet wird. Insbesondere soll Diversity Management helfen, die Chancen kultureller Diversität zu nutzen sowie die Risiken zu minimieren. Im Seminar werden die aktuellen Diskurse zu diesem Themenfeld beleuchtet, gegenwärtige Entwicklungen und Tendenzen auf organisationaler wie auch auf gesellschaftlicher Ebene besprochen und kritisch danach gefragt, wie sich der Umgang mit kultureller Diversität aus der Perspektive der in den Organisationen tätigen Menschen darstellt. Ein Reader mit zentralen Texten wird bereitgestellt.
Arbeitsform: Seminar
Anmeldung: Magisterstudierende bitte per Mail an IKK@ikk.lmu.de, Masterstudierende über die Belegfunktion.
Belegnummer: 12576

P 5 / II Interkulturelle Kommunikation in multikulturellen Kontexten

Es ist ein Seminar zu wählen.

DR. MONIKA KRAEMER
’Wir’ und ‘die Anderen’. Diversität - Diskriminierung - Rassismus.
2-stündig, Di 10-12 Uhr c.t., Schellingstr. 3 (S) Vg., S 244, Beginn: 07.10.2014, Ende: 27.01.2015
Warum ist der Umgang mit Anderssein für Menschen so schwierig? Welche psychodynamischen Prozesse wie das Verhältnis von Minoritäten und Majoritäten oder soziale Dominanz spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle? Nach Allports Skala sind Vorurteile der Ausgangspunkt nicht nur für die Abwertung anderer Gruppen sondern auch für viel weiter reichende Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zum Mord. Im Seminar werden Ausgrenzungserfahrungen in der multikulturellen Gesellschaft ebenso behandelt wie einschlägige vertiefende sozialpsychologische Theorien und neuere Forschungen zu verschiedenen Formen von Rassismus sowie Ansätze zu ihrer Überwindung.
Die Veranstaltung baut auf dem Seminar des Vorsemesters „Wir und die Anderen: Vorurteile – Stereotypen – Identitäten“ auf, steht jedoch allen Interessierten offen.
Arbeitsform: Seminar
Anmeldung: Magisterstudierende melden sich bitte per Mail an ikk@ikk.lmu.de an, Masterstudierende über die Belegfunktion.
Belegnummer: 12577

PROF. DR. JULIANA ROTH
„Woher kommen Sie?”: Das Spiel der Identitäten in der multikulturellen Gesellschaft
Mi 10-13 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 065, Mittwoch 10:00-13:00 (dreistündig!), Beginn: 22.10.14

Die verstärkte Migration der letzten Jahre hat die kulturelle Identität zum zentralen Konzept der praxisorientierten Interkulturalitätsforschung gemacht. Ähnlich hohe Aufmerksamkeit bekommt die Identitätsthematik von der Migrations- und Integrationspolitik. Die Einführung der Kategorie „Personen mit Migra­tions­hintergrund“ hat der Debatte um die multikulturelle Gesellschaft neue, bisweilen sehr emotionsgeladene Aspekte verliehen. Im Alltag mehren sich die Fragen „Wer bist du, woher kommst du?“; sie fordern Positionierungen und zeichnen die Grenzen von Zugehörigkeit und Identität.
Im Seminar wird „Identität“ zunächst in ihrer allgemein-theoretischen Grundlegung erforscht und mit Bezug auf die deutschen Migrationskontexte vertieft. Besondere Aufmerksamkeit gilt hier der Verbindung zwischen Identitäten, ihrer Gestaltung im Kommunikationsprozess und ihrer Auswirkung auf die Interaktionen zwischen Einheimischen und Migranten.
Im zweiten Schritt soll die Nähe zur migrantischen Realität gesucht werden: Die TeilnehmerInnen werden ethnographisch tätig und besuchen Orte mit geballter Präsenz von Migranten (Kindergärten, Aufnahmeorte, Beratungen, Hilfestellen). Für die Hausarbeit führen sie Interviews mit migrantischen Personen der zweiten Generation durch und reflektieren die erhobenen Inhalte vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus dem theoretischen Teil.
Für das Einlesen in das Thema empfiehlt sich ein wissenschaftliches (Amartya Sen: Die Identitätsfalle. München: Beck 2007) und ein literarisches Werk (Eva Hoffman: Lost in Translation. Dt. Ausgabe München: dtv 2004).
Arbeitsform: Seminar
Bemerkung: Das Seminar ist dreistündig. Beginn am 22.10.14.
Anmeldung: Magisterstudierende bitte per Mail an IKK@ikk.lmu.de, Masterstudierende über die Belegfunktion.
Belegnummer: 12578

P 6 / II Profilmodul

Aus P 6.2.1 und P 6.2.2 ist eine Veranstaltung zu wählen.

PROF.DR. ALOIS MOOSMÜLLER/SAHAR SARRESHTEHDARI (M.A)
Aktuelle Forschungsthemen der Interkulturellen Kommunikation
2-stündig, Di 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (C), C 007, Beginn: 07.10.2014, Ende: 27.01.2015
Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie in der Fremde lebende Menschen ihre Lebenswelt gestalten und wie sie mit den interkulturellen Herausforderungen in Beruf, Studium und im Privaten umgehen. Ausgehend von den Erkenntnissen der Diasporaforschung werden wir uns insbesondere mit Fragen der virtuellen Vernetzung, der Herstellung virtueller kommunikativer Räume bzw. der interkulturellen Kommunikation in virtuellen Räumen beschäftigen, die in neueren Forschungen unter Themen wie „Online Diaspora“, „virtuelle Diaspora“, „digital diaspora“, etc. behandelt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in diesen Themenbereichen eigene kleine Forschungsprojekte bearbeiten und präsentieren, was individuell oder als Gruppe möglich ist.
Arbeitsform: Seminar
Belegnummer: 12562

SILKE ETTLING, M.A.
MigrantInnen im deutschen Gesundheitswesen: Konzepte für eine kultursensible Behandlung und Pflege
2-stündig, Di 8-10 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165, Beginn: 07.10.2014, Ende: 27.01.2015
MitarbeiterInnen im deutschen Gesundheitswesen treffen in ihrer Arbeit inzwischen fast ausnahmslos auf Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft. In den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich zunehmend ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines kultursensiblen Umgangs mit PatientInnen und ihren Angehörigen entwickelt, denn gerade im sensiblen Fall von Krankheit greifen diese gerne auf die ihnen vertrauten kulturell geprägten Deutungs-und Handlungsmuster zurück. Im Seminar machen wir uns auf die Suche nach kulturellen Einflüssen auf das Denken, Fühlen und Handeln von PatientInnen und ihren Angehörigen im Kontext der Medizin. Vorgestellt werden sollen dabei auch verschiedene praktische Ansätze zu kultursensibler Pflege und Behandlung, zu Patientenkommunikation und zur Interkulturellen Öffnung von Institutionen des Gesundheitswesens.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in kleinen Gruppen oder einzeln eigene kleine Forschungsarbeiten durchführen.
Arbeitsform: Seminar
Belegnummer: 12579

P 7 / Forschungs- und Praxisfelder der Interkulturellen Kommunikation

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Forschungs- und Praxisfelder der IKK
31.01.2015-01.02.2015
In der Blockveranstaltung werden die Praktikumserfahrungen gemeinsam reflektiert und die darin aufgetauchten interkulturellen Fragestellungen bearbeitet. Genauere Informationen werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben.
Arbeitsform: Kolloquium
Belegnummer: 12580

Zusatzveranstaltung

CLARA EPPING M.A., DIPL.PSYCH. SOPHIE APPL, DIPL. (KH) ANJA LUPFER, DR. GREGOR STERZENBACH
Interkulturelles Medienprojekt „sICHtbar“ (außercurriculare Veranstaltung)
4-tägige Blockveranstaltung, Do 30.10. Edmund-Rumpler-Strasse 9, A 028, 10-17.30 Uhr, Fr 31.10., Hauptgebäude, F 007, 10-17.30 Uhr, Sa 01.11. Hauptgebäude, F 007, 10-17.30 Uhr, 02.11.2014, Hauptgebäude, F 007, 10-17.30 Uhr

Das Institut für Interkulturelle Kommunikation bietet für max. 20 LMU-Studierende in Kooperation mit dem Starkmacher e.V. das interkulturelle Medienprojektseminar „sICHtbar“ an.

Ziel des 4-tägigen stark praxisorientierten Blockseminars ist es zum einen, individuelle Medienkompetenzen selbstreflexiv zu entwickeln und zu stärken und zum anderen, in gemeinsamer Zusammenarbeit Film (-e) und Fotografien zu erstellen, die der Öffentlichkeit die Vielfalt und Anliegen junger Leute sichtbar machen. Für das Seminar werden keine ECTS-Punkte vergeben, es handelt sich um eine zusatzqualifizierende, außercurriculare Veranstaltung.

Hierzu werden wir einen Teil der Seminarzeit darauf verwenden, um den eigenen und fremden Umgang mit Medien zu beleuchten (z.B. Welche Medien nutze ich? Welche Stereotypen begegnet man in den Medien?) und Antworten auf die Frage zu finden, wie wir unsere eigene Identität medial darstellen wollen (z.B. Wer bin ich eigentlich und wie kann ich das medial ausdrücken?).
Den anderen Teil der Seminarzeit bilden zwei Workshops, die zur Auswahl angeboten werden: ein Film-Workshop mit der Dokumentarfilmerin Anja Lupfer und ein Fotografie-Workshop mit Gregor Sterzenbach vom Institut für IKK. In beiden werden mit Hilfe vielfältiger Übungen die Grundlagen und der Umgang mit Film bzw. Fotografie vermittelt, reflektiert und eingeübt.

Das Seminar steht prinzipiell allen Studierenden der LMU offen. Jedoch wendet sich das sICHtbar-Projekt im Rahmen dieses Projektseminars vor allem an junge Menschen, die von außerhalb der EU kommen, aber hier leben. Studierende aus Nicht-EU-Staaten mit einer Aufenthaltserlaubnis von mehr als einem Jahr (bzw. solche, die eine Aufenthaltserlaubnis bereits seit 18 Monaten besitzen) erhalten im Rahmen der Anmeldung deswegen einen bevorzugten Zugang. Anmeldung bitte mit einer Kopie des Aufenthaltstitels nur per Mail an C.Epping@starkmacher.eu

Mehr zum „sICHtbar“-Projekt unter:
http://www.starkmacher.eu/ueber-uns/sichtbar-startkongress/#c1686


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