Interkulturelle Kommunikation
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Wintersemester 2013/14

Master

Kolloquium

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Theorie und Praxis der Interkulturellen Kommunikation

1-stündig, Mi 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057, Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Termine s. Aktuelles!

Ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis werden aus ihren jeweiligen Forschungs- und Praxisfeldern berichten. Die Beiträge basieren auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen und auf vielfältigen praktischen Erfahrungen. Sie sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, welche interkulturellen Herausforderungen gegenwärtig relevant sind und mit welchen zukünftigen Entwicklungen zu rechnen ist. Die Beiträge sollen insbesondere auch Anregungen bieten, sich mit Fragen bzgl. möglicher Anwendungsbereiche und beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten in Interkultureller Kommunikation zu beschäftigen.

P 1 Grundlagen der Interkulturellen Kommunikation

P 1.1 Vorlesung

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation

2-stündig, Di 12-14 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Platz 1, B 106, Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Die Vorlesung führt in die wesentlichen Theorien und Methoden, Forschungsfelder und Anwendungsbereiche der Interkulturellen Kommunikation ein.

P 1.2 Grundkurs

DR. GREGOR STERZENBACH
Grundkurs Interkulturelle Kommunikation

4-stündig, Mo 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169, Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Vermittelt werden die grundlegenden Kenntnisse zum Gegenstandbereich der Interkulturellen Kommunikation, zur Geschichte und Identität des Fachs Interkulturelle Kommunikation des Fachs, zu den grundlegenden Theorien und Methoden des Fachs. Ausgegangen wird dabei vom kulturallgemeinen Ansatz des interkulturellen Lernens und Wert gelegt auf die Verschränkung von interkultureller Theorie und Praxis. Einerseits soll die kulturelle Abhängigkeit unseres Denkens, Fühlens und Handelns einsichtig gemacht werden, andererseits auch die Prozesse, mittels derer der Andere als kulturell Fremder markiert und konstruiert wird. Theoretisches Textstudium, interaktive Reflexion sowie Erfahrungslernen in Gruppen- oder Einzelarbeit und Referate werden als Lernmethoden dominieren.
Thematische Schwerpunkte: Kultur, Enkulturation, Fremdheit, Kommunikation, Wahrnehmung, interpersonale Wahrnehmung, Attribution, Stereotypen und Vorurteile, Interkulturelles Lernen, interkulturelle Kompetenz, Differenzierungsmodelle von Kultur, Kulturstandards, kulturelle Identität, Ethnizität.

Einführende Literatur:
Broszinsky-Schwabe, Edith: Interkulturelle Kommunikation. Missverständnisse und Verständigung. Wiesbaden 2010.
Moosmüller, Alois (Hrsg.): Interkulturelle Kommunikation. Konturen einer wissenschaftlichen Disziplin. Münchener Beiträge zur Interkulturellen Kommunikation, Bd. 20. Münster u.a.: Waxmann 2007.

P 2 Methoden der Interkulturellen Kommunikation

P 2.1 Seminar

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern

2-stündig, Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165, Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Im Seminar werden Methoden der qualitativen Sozialforschung, der Ethnographie und action research erarbeitet. Anhand der Bearbeitung von Texten sollen die Grundlagenkenntnisse zu den verschiedenen Methoden geschaffen werden. Das Ziel des Seminars besteht zum einen in der Vermittlung von allgemeinem Orientierungswissen zu qualitativen Methoden und zum anderen in der Aneignung anwendbarer Methodenkenntnisse.

P 2.2 Tutorium

JANA MÖLLER-KIERO, M.A.
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (Tutorium)

2-stündig, Di 14-16 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M), M 201, Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Das Tutorium dient der Vertiefung der Veranstaltungen des Masterstudiengangs. Zugleich werden Fertigkeiten im Umgang mit Texten ausgebaut. Das wohl Wichtigste sind: Fragen von Euch, die wir gemeinsam beantworten wollen. Gern könnt Ihr mir Fragen bereits vor jeder Sitzung per E-Mail schicken.

P 2.3 Übung

DR. GREGOR STERZENBACH
Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern (begleitender Forschungs- und Anwendungskurs)

2-stündig, Mi 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 007, Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

In der Veranstaltung werden die methodischen Grundlagen für eine qualitativ ausgerichtete, ethnographische Forschung erarbeitet, auch im Hinblick einer Anwendung im Rahmen einer action research. Angelehnt an die theoretischen Inhalte des Seminars „Methoden in Forschungs- und Anwendungsfeldern“ (P 2.1) wenden wir uns der Frage zu, wie die konkrete, praktische Umsetzung von relevanten Methoden eine Umsetzung erfahren kann. Wir werden uns in Form von gemeinschaftlicher Reflexion und Übungen mit gängigen Methoden ethnographischer Forschung beschäftigen, d. h. mit qualitativen Interviewtechniken und Methoden der ethnographischen Beobachtung. Der Großteil der Seminarzeit wird der praktischen Planung, Durchführung und Evaluation eines eigenen, kleinen Forschungsprojekts mit action research-Charakter gewidmet. Seine Durchführung soll dazu dienen, einen gesamten Forschungsprozess und dessen Herausforderungen exemplarisch kennen zu lernen sowie klassische, aber auch seltener eingesetzte Methoden auszuprobieren.

Thematische Schwerpunkte: Qualitative vs. quantitative Forschungsansätze; Erstellen von Fragebögen; Überblick über die wichtigsten statistischen Verfahren zur Datenauswertung; Vorbereitung und Durchführung von qualitativen Interviews; teilnehmende Beobachtung als Forschungsmethode; Auswertung qualitativer Daten; Kombinationsmöglichkeiten von quantitativen und qualitativen; Methoden der ‚action research’, ethische Fragen

Einführende Literatur:
Mayring, Philipp: Einführung in die qualitative Sozialforschung. Eine Anleitung zu qualitativem Denken (3. Auflage). Weinheim 1996.
Siegfried Lamnek, Siegfried: Qualitative Sozialforschung (4., vollständig überarbeitete Auflage). Lehrbuch. Weinheim u.a. 2005.

P 4 / II Interkulturelle Kommunikation in transnationalen Kontexten

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Der Umgang mit kultureller Diversität in Organisationen

2-stündig, Mo 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161, Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

In multinationalen Organisationen hat sich eine deutlich positive Einstellung gegenüber kultureller Diversität bzw. Diversität allgemein durchgesetzt. Diversität wird als Ressource beschworen und Bemühungen im Bereich des Diversity Managements hervorgehoben. Im Seminar sollen sowohl Entwicklungen und Tendenzen auf gesellschaftlicher als auch auf organisationaler Ebene identifiziert werden, die dazu beitragen haben, die Problemsicht auf kulturelle Diversität zu überwinden und in eine positive Sicht umzuwandeln. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob dieser Perspektivenwechsel tatsächlich dazu beiträgt, die real existierenden Probleme mit (kultureller) Diversität zu überwinden.

DR. MARC HERMEKING
Interkulturelles Marketing: Ausgewählte Aspekte

2-stündig, Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 007, Beginn: 21.10.2013, Ende: 03.02.2014

Information, Themenbesprechung und -vergabe in der ersten Sitzung am 21.10.2013. Weltweiter Wettbewerb und globale Warenangebote erfordern interkulturelle Marketingmaßnahmen, die verschiedene Ländermärkte, Zielgruppen und Kulturangehörige mit unterschiedlichen Konsummustern, Produktpräferenzen, Mediennutzungsgewohnheiten und Kommunikations­stilen berücksichtigen müssen. Ausgewählte Aspekte wie z.B. kultursensible Produktgestaltung, Markt- und Konsummilieuforschung in fremden Kulturen, Marketingkommunikation (Werbung, Websites) im Kulturvergleich, Ethnic Diversity Marketing, u.a. werden im Seminar behandelt. Dabei werden der aktuelle Stand der Forschung und Literatur erfasst (meist englischsprachige Fachaufsätze) sowie relevante IKK-Grundlagen und Theoriemodelle praktisch angewendet und vertieft.

Literatur zur Vorbereitung: Marieke de Mooij: Consumer Behavior and Culture, London u.a. 2004 / Global Marketing and Advertising, London u.a. 2005 (in der Hausbibliothek).

Detaillierte Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.

P 5 / II Interkulturelle Kommunikation in multikulturellen Kontexten

DR. MONIKA KRAEMER
'Wir' und 'die Anderen'. Diversität - Diskriminierung - Rassismus.

2-stündig, Di 10-12 Uhr c.t., Schellingstr. 3 (S) Vg., 244 Seminarraum, Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014; Sa, 18.01.2014 10-17 Uhr s.t., 244 Seminarraum

Warum ist der Umgang mit Anderssein für Menschen so schwierig? Welche psychodynamischen Prozesse wie das Verhältnis von Minoritäten und Majoritäten oder soziale Dominanz spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle? Nach Allports Skala sind Vorurteile der Ausgangspunkt nicht nur für die Abwertung anderer Gruppen sondern auch für viel weiter reichende Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zum Mord. Im Seminar werden Ausgrenzungs­erfahrungen in der multikulturellen Gesellschaft ebenso behandelt wie einschlägige vertiefende sozialpsychologische Theorien und neuere Forschungen zu verschiedenen Formen von Rassismus sowie Ansätze zu ihrer Überwindung.

Die Veranstaltung baut auf dem Seminar des Vorsemesters „Wir und die Anderen: Vorurteile – Stereotypen – Identitäten“ auf, steht jedoch allen Interessierten offen.

PROF. DR. JULIANA ROTH
Identitätenkommunikation in der multikulturellen Gesellschaft

2-stündig, Mi 10-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U139, Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014, Mittwoch, 10:00-13:00 (dreistündige Sitzungen!)

Sitzungen am: 23.10., 30.10., 20.11., 27.11., 4.12., 11.12., 18.12.2013; 8.1., 15.1., 22.1.2014

Die Identitätsfrage ist zu einem der aktuellen Themen der deutschen Zuwanderungs­gesell­schaft geworden. Dafür interessieren sich Wissenschaftler, Politiker, Ausbilder – aber auch viele betroffene BürgerInnen. Die Einführung der Kategorie „Personen mit Migrationshintergrund“ hat dem Thema neue, bisweilen sehr emotionsgeladene Aspekte verliehen.
Im Seminar wird „Identität“ zunächst in ihrer allgemein-theoretischen Grundlegung und dann in Verbindung mit Migration und Integration behandelt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Verbindung zwischen Identitäten, ihrer Gestaltung im Kommunikationsprozess und ihrer Auswirkung auf die Beziehungen zwischen Einheimischen und Migranten.
Im zweiten Schritt führen die TeilnehmerInnen Interviews mit migrantischen Personen durch und reflektieren über die erhobenen Inhalte vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus dem theoretischen Teil.
Zusätzlich soll ein neuer Weg bei der Verarbeitung von interkulturellen Inhalten beschritten werden. Die Daten aus dem praktischen Teil sollen künstlerisch verarbeitet werden: Die TeilnehmerInnen werden mit der bekannten Münchner Künstlerin Reinhild Gerum zusammen arbeiten, um aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse zur Identität eine Installation zum Thema „The Universal Migrant“ zu erstellen. Reinhild Gerum greift in ihrem Schaffen häufig aktuelle politische und gesellschaftliche Themen auf, darunter auch solche, die mit Flucht und Migration zusammenhängen.

Für das Einlesen in das Thema empfiehlt sich ein wissenschaftliches (Amartya Sen: Die Identitätsfalle. München: Beck 2007) und ein literarisches Werk (Eva Hoffman: Lost in Translation. Dt. Ausgabe München: dtv 2004).

Zu Reinhild Gerum vgl. www.reinhildgerum.de;www.kunstverein-landshut.de/gerum.htm

P 6 / II Profilmodul

P 6.2.1 / P 6.2.2

PROF. DR. MARTIN SÖKEFELD
Transnationale Politik

2-stündig, Mi 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 027,Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Politisches Handeln ist schon lange nicht mehr auf lokale oder nationalstaatlich begrenzte Räume beschränkt. Aber auch nicht nur Regierungen handeln im Sinne „internationaler Politik“ über Grenzen hinweg. Das Seminar wird sich mit verschiedenen Formen transnationaler Politik beschäftigen, verstanden als grenzüberschreitende Politik, an der nicht-staatliche Akteure zentral beteiligt sind. Da kann es zum Beispiel um Exilgemeinschaften oder Diaspora-Gruppen gehen, die separatistische Bewegungen im Herkunftsland unterstützen, um transnationale globali­sierungs­kritische Bewegungen, oder um globale Menschenrechtsnetzwerke. Das Seminar beschäftigt sich sowohl mit empirischen Beispielen, als auch mit theoretischen Perspektiven auf verschiedene Formen und Praktiken transnationaler Politik.

Arbeitsform: Diskussion von Texten, Referate

Prüfung: Hausarbeit

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Lyons, Terrence; Peter Mandaville (eds.). 2012. Politics from Afar: Transnational Diasporas and Networks. London, Hurst.

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Aktuelle Forschungsthemen der Interkulturellen Kommunikation

2-stündig, Di 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 007, Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie in der Fremde lebende Menschen ihre Lebenswelt gestalten und wie sie mit den interkulturellen Herausforderungen in Beruf, Studium und im Privaten umgehen. Ausgehend von den Erkenntnissen der Diasporaforschung werden wir uns insbesondere mit Fragen der virtuellen Vernetzung, der Herstellung virtueller kommunikativer Räume bzw. der interkulturellen Kommunikation in virtuellen Räumen beschäftigen, die in neueren Forschungen unter Themen wie „Online Diaspora“, „virtuelle Diaspora“, „digital diaspora“, etc. behandelt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in diesen Themenbereichen eigene kleine Forschungsprojekte bearbeiten und präsentieren, was individuell oder als Gruppe möglich ist.

DR. MED. ELIF CINDIK
”Frau Doktor, ich habe meinen Kopf gefressen!” Interkulturalität in Gesundheit und Pflege

2-stündig, Blockveranstaltung, Termine: 23.10, 06.11, 22.01., 26.02., jeweils 16-21 Uhr.

Nicht nur ÄrztInnen sondern auch viele andere Berufsgruppen müssen in der täglichen Versorgung eine steigende Anzahl von behandlungsbedürftigen Migranten beraten. Eine kultursensible Kommunikation und Wissen über migrationsspezifische Einflussfaktoren bei der Entstehung und Bewältigung von Problemen sind entscheidend für eine wirksame Wahrnehmung und Versorgung dieser heterogenen Bevölkerungsgruppe.
Durch das Aneignen interkultureller Kompetenz sollen eventuelle Unsicherheiten abgebaut und Menschen aus anderen Kulturkreisen besser verstanden und erfolgreicher behandelt werden können.

Im Zentrum des Seminars stehen die Themen:

Lösungsmodelle zu interkultureller Kommunikation in der täglichen Beratung und Versorgung von EinwanderernVermittlung von weiterem Hintergrundwissen, welches sie für einen erfolgreicheren Umgang mit Migranten sensibilisiert; dies beinhaltet auch Wege, eigene Behandlungsinhalte besser vermitteln zu könnenKultursensible Versorgungsaspekte anhand von FallbeispielenInformationen über differierende Krankheitskonzepte und damit verbundene andersartige Erwartungen an die BehandlerInnen

Das Seminar findet als Blockseminar + ein Praxistag (teilnehmende Beobachtung in der Praxis) statt.

Ort: Praxis Dr. Cindik in der Briennerstr. 54a in 80333 München
Termine werden noch bekannt gegeben.

P 7 / Forschungs- und Praxisfelder der Interkulturellen Kommunikation

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Kolloquium

24.01.2014-26.01.2014 15-13 Uhr c.t.,

Das Kolloquium findet als Blockveranstaltung in Kochel am See statt. Termin: 24.-26.01.2014

In der Blockveranstaltung werden die Praktikumserfahrungen gemeinsam reflektiert und die darin aufgetauchten interkulturellen Fragestellungen bearbeitet. Genauere Informationen werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben.

Blockseminar

JOSEP SOLER-CARBONELL (PH.D., TALLINN UNIVERSITY)
The commodification of language and identity in the “new economy”

Do, 12.12.2013 10-14 Uhr c.t., Edmund-Rumpler-Strasse 9, A128 und Fr, 13.12.2013 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 003.

This course explores how language, communication and identity are transformed into a commodity in post-industrial countries as a result of globalization. We ask how to develop an understanding of this ongoing ‘commodification’ process taking place esp. in the third-sector economies but also in other levels of our intercultural everyday life (e.g. education, tourism, international relations).

In the first session of the seminar the basic theoretical developments around the core concept of ‘commodification’ will be introduced. After that, students will conduct an ethnographic excursion (including short interviews) to a commercial centre to investigate the linguistic landscape in that context. In the final session, findings of the excursion will be discussed and related to theory.

Der Kurs wird nicht als Leistung im Rahmen des Mastercurriculums angerechnet. Kurssprache ist ausschließlich Englisch. Eine Anmeldung zum Kurs ist nötig bis zum 4.12.2013 bei Herrn Sterzenbach (g.sterzenbach@ikk.lmu.de). Details und Texte zur Vorbereitung werden nach Anmeldung zum Seminar von Herrn Soler-Carbonell per E-Mail bereitgestellt:

Duchêne,Alexandre & Monica Heller 2012: Language Policy in the Workplace. In: Bernard Spolsky (ed.): The Cambridge Handbook of Language Policy. Cambridge: Cambridge University Press.Duchêne,Alexandre & Monica Heller 2011: Language in Late Capitalism. Pride and Profit, (Chapter 1). London: Routledge.Heller, Monica 2011: Paths to Post-Nationalism. A Critical Ethnography of Language and Identity, (Chapter 1). Oxford & New York: Oxford University Press.

Magisternebenfach

Vorlesung

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation

2-stündig, Di 12-14 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Platz 1, B 106, Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Die Vorlesung führt in die wesentlichen Theorien und Methoden, Forschungsfelder und Anwendungsbereiche der Interkulturellen Kommunikation ein.

Hauptseminar

CLARA EPPING, M.A., PROF.DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Integrationsdiskurs

2-stündig, Mi 8-10 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 133, Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Im deutschen Diskurs um Integration lassen sich u.a. zwei Tendenzen feststellen, denen im Rahmen dieses Seminars nachgegangen werden soll:
1) Sprache wird als Mittel der Ausgrenzung verwendet

Sprachverwendung ist nicht neutral und gerade im Diskurs um Migration werden Begriffe oft verwendet, um auszugrenzen und Wir-Gruppen zu definieren. Im Spannungsfeld zwischen sprachlicher Diskriminierung und Sprachtabu wandelt sich gesellschaftlicher Sprachgebrauch und es entstehen interessante Bedeutungsverschiebungen (z. B. Ausländer - Muslim; Flüchtling - Asylant; Rasse - Kultur).

2) Sprache und Sprachkenntnisse als zentrales Kriterium bzw. Hindernis für Integration

Im deutschen Diskurs wird die deutsche Sprache, bzw. Deutschkenntnisse oft als ein wichtiges Kriterium für Integration und Integrationsbereitschaft der Migranten angesehen und migrationsbedingte Mehrsprachigkeit oft sehr kritisch betrachtet (Stichwort doppelte Halbsprachigkeit). Gleichzeitig gibt es auch Ansätze, die versuchen, Sprache als Integrationshindernis zu überwinden, wie z. B. Leichte Sprache, europäische Bemühungen um Mehrsprachigkeit und Interkomprehension.

Kolloquium

PROF. DR. ALOIS MOOSMÜLLER
Theorie und Praxis der Interkulturellen Kommunikation

1-stündig, Mi 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057, Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Termine s. Aktuelles!

Ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis werden aus ihren jeweiligen Forschungs- und Praxisfeldern berichten. Die Beiträge basieren auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen und auf vielfältigen praktischen Erfahrungen. Sie sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, welche interkulturellen Herausforderungen gegenwärtig relevant sind und mit welchen zukünftigen Entwicklungen zu rechnen ist. Die Beiträge sollen insbesondere auch Anregungen bieten, sich mit Fragen bzgl. möglicher Anwendungsbereiche und beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten in Interkultureller Kommunikation zu beschäftigen.

Tutorium

DR. IVETT RITA GUNTERSDORFER
”Einführung in die Interkulturelle Kommunikation” Begleitseminar für Studenten des Junior Year in Munich Programs

2-stündig, Mi 14-16 Uhr c.t.

Das Seminar ist eine Begleitung und Vertiefung der Vorlesung “Einführung in die Interkulturelle Kommunikation”.

Ziel des Unterrichts: Grundwissen über das Fach und des Wesens der Interkulturellen Kommunikation und deren Anwendungsbereiche zu vermitteln. Da die Teilnehmer Gasthörer von amerikanischen Universitäten sind, ist das Seminar an ihre sprachlichen Fähigkeiten angepasst.

Sprechstunde: Montags: 13-14 Uhr in JYM (Richard Wagner Str. 27.)
Email: guntersdorfer@lrz.uni-muenchen.de

Zielgruppe: Teilnehmer des Junior Year München Programms

Blockseminar

JOSEP SOLER-CARBONELL (PH.D., TALLINN UNIVERSITY)
The commodification of language and identity in the “new economy”

Do, 12.12.2013 10-14 Uhr c.t., Edmund-Rumpler-Strasse 9, A128 und Fr, 13.12.2013 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 003

This course explores how language, communication and identity are transformed into a commodity in post-industrial countries as a result of globalization. We ask how to develop an understanding of this ongoing ‘commodification’ process taking place esp. in the third-sector economies but also in other levels of our intercultural everyday life (e.g. education, tourism, international relations).

In the first session of the seminar the basic theoretical developments around the core concept of ‘commodification’ will be introduced. After that, students will conduct an ethnographic excursion (including short interviews) to a commercial centre to investigate the linguistic landscape in that context. In the final session, findings of the excursion will be discussed and related to theory.

Der Kurs wird nicht als Leistung im Rahmen des Mastercurriculums angerechnet. Kurssprache ist ausschließlich Englisch. Eine Anmeldung zum Kurs ist nötig bis zum 4.12.2013 bei Herrn Sterzenbach (g.sterzenbach@ikk.lmu.de). Details und Texte zur Vorbereitung werden nach Anmeldung zum Seminar von Herrn Soler-Carbonell per E-Mail bereitgestellt:

Duchêne,Alexandre & Monica Heller 2012: Language Policy in the Workplace. In: Bernard Spolsky (ed.): The Cambridge Handbook of Language Policy. Cambridge: Cambridge University Press.Duchêne,Alexandre & Monica

Heller 2011: Language in Late Capitalism. Pride and Profit, (Chapter 1). London: Routledge.Heller, Monica 2011: Paths to Post-Nationalism. A Critical Ethnography of Language and Identity, (Chapter 1). Oxford & New York: Oxford University Press.

 


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