Interkulturelle Kommunikation
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Silke Ettling M.A.

Interkulturelle Kompetenz in der professionellen Begleitung von Schwangerschaft, Geburt und Kleinkinderziehung

Ein Kind zu bekommen bedeutet für Frauen und auch ihre soziale Umwelt unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft tiefgreifende Veränderungen im Leben. Schwangerschaft, Geburt und der Umgang mit kleinen Kindern sind aber auch mehr oder weniger stark von der Kultur geprägt.
Der kulturelle Hintergrund bestimmt beispielsweise spezifische Regeln zu Schwangerschaft und Geburt, welche Erwartungen an Frauen bezüglich ihrer neuen Rolle in der Gesellschaft herangetragen werden oder welche Unterstützung sie von ihrer Umwelt erwarten können, um sich in dieser neuen Rolle zurechtzufinden. Darüber hinaus sind die ersten Lebensmonate und -jahre von durch Kultur beeinflussten unterschiedlichen Erwartungen hinsichtlich der physischen und psychischen Entwicklung der Kinder geprägt, die in entsprechenden Erziehungszielen und Erziehungsstilen zum Ausdruck kommen.
Solche kulturell beeinflussten Vorstellungen, die in konkretem Handeln sichtbar werden, sind für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der frühen Hilfen zur Erziehung, Schwangerenberatungsstellen, Hebammen, medizinischem Personal auf Entbindungsstationen, Kinderärztinnen oder Erzieherinnen in Kitas für Ihre Arbeit von großer Bedeutung.
Fokus der Forschungsarbeit liegt auf den Fragestellungen, wie z.B.:

  • Inwieweit ist die Bedeutung dieses kulturellen Kontextes den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Beratungs- und Therapieprozessen überhaupt bewusst?
  • Inwieweit kann Wissen über kulturspezifisches Denken, Fühlen und Handeln in konkretes kultursensibles Handeln umgesetzt werden?
  • Inwieweit kann ein solches Wissen auch kritisch in die Anwendung von Analyse- und Diagnosewerkzeugen einfließen?

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