Interkulturelle Kommunikation
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Forschungs-und-Praxisprojekte

"FOKUS – Forum der Kulturen und Sprachen“

Wissenschaftliche Betreuung des Instituts während des Projektes „FOKUS – Forum der Kulturen und Sprachen“

Unter der Überschrift „FOKUS – Forum der Kulturen und Sprachen“ hat die Bürgerstiftung Holzkirchen ein Projekt gestartet, welches über die verschiedenen in Holzkirchen heimisch gewordenen Kulturen informiert und Begegnungsräume schafft.
Das Projekt wurde vom Institut für Interkulturelle Kommunikation wissenschaftlich begleitet. Mit Unterstützung der drei Masterstudentinnen Anna Davydova, Fatima Muratova und Katerina Shapiro hat die Bürgerstiftung Daten und Fakten zu den verschiedenen in der Gemeinde vertretenen kulturellen Gruppen zusammengestellt. Es wurden Ideen gesammelt für gemeinsame interkulturelle Projekte, wie beispielsweise eine Ausstellung über die Zuwanderung in Holzkirchen nach dem Zweiten Weltkrieg, ein Fotowettbewerb, Tanzveranstaltungen, eine offene Bühne und vieles mehr. Alle diese Teilprojekte mündeten in einem großen Festival der Kulturen.

Beim Ideenwettbewerb „Brücken bauen zwischen Kulturen“, der von der Initiative Bürgerstiftungen und der Herbert-Quandt-Stiftung initiiert wurde, gewann die Bürgerstiftung Holzkirchen am 25. März in Berlin den ersten Preis.

Wir gratulieren der Bürgerstiftung Holzkirchen und unseren Studentinnen zu ihrem Erfolg. Das Video über das Projekt ist hier aufrufbar.

"Mama lernt Deutsch": Wissenschafltiche Begleitung

Wissenschafltiche Begleitung des Projekts Mama lernt Deutsch

  • Dauer: 16 Monate, Beginn: April 2005

Projektziel "Mama lernt Deutsch" ist eine Intiative des Bayerischen Volkshochschulverbandes und des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, finanziert durch den Europäischen Sozialfond (ESF), die zum Ziel hat, die Deutschkenntnisse von Frauen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Mama lernt Deutsch-Kurse werden in Kooperation zwischen den jeweiligen Kommunen als Aufwandsträger, der jeweiligen Schule bzw. dem Kindergarten und den Mitgliedseinrichtungen der Landesorganisationen und Trägern der Erwachsenenbildung auf Landesebene, beispielsweise den örtlichen Volkshochschulen, durchgeführt.

Weitere Informationen Projekt "Mama lernt Deutsch" auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Deutsche & US-amer. Expats in Indonesien & Mexiko

Die Bedeutung der Diaspora für die Unternehmenstätigkeit in Indonesien und Mexiko: deutsche und US-amerikanische Entsandte im Vergleich

Träger: Forschungsverbund Area Studies, FORAREA-Projektgruppe: "Deutsche Unternehmer und Firmenmitarbeiter im Ausland:
Arbeits- und Lebenswelten im Spannungsfeld der Kulturen"

Projektleitung: Prof. Dr. Alois Moosmüller

Mitarbeiter: Ingrid Dobler (Dipl. Soz.), Thomas Hufnagel M.A.

Projektbeschreibung

Die Forschungsarbeit befasst sich mit den Kommunikationsprozessen zwischen deutschen und US-amerikanischen Firmenentsandten und deren indonesischen und mexikanischen Partnern unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der deutschen Diasporakultur (entstanden in der deutschen Gemeinde im Ausland). Ziel des Projektes ist es zu klären, ob und inwieweit die Diasporakultur als integrative Stütze oder als Behinderung der Anpassungsleistung und der Arbeitseffektivität der Entsandten im Gastland fungiert.

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Deutsch-polnischer Kultur- und Wissenstransfers

Universitäts- und Hochschulnetzwerk zur Förderung des deutsch-polnischen Kultur- und Wissenstransfers

Förderer: Deutsch-Polnische-Wissenschaftsstiftung und Schroubek Fonds

Projektleitung: Prof. Dr. Alois Moosmüller, Prof. Dr. Stephan Wolting (UAM Poznań) und Dr. Isabella Waibel

Dauer: Förderungszeitraum vom 1.11.2011 bis 30.09.2012

Projektpartner: Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań, Karls-Universität-Prag

Projekthomepage: www.dp.ikk.lmu.de

Projektziel:

Ziel dieses in einer Hochschulkooperation zwischen dem Institut für Interkulturelle Kommunikation an der  LMU  München  und  dem  Lehrstuhl  für  Interkulturelle  Kommunikation an der UAM Poznań initiierten Projekts ist es, einen  bilateralen Kultur- und Wissenstransfer zu ermöglichen sowie die Netzwerkbildung und Wissenschaftsmobilität zwischen den beiden Ländern zu verstärken. Diese Ziele sollen u.a. im Rahmen einer an der  LMU  München am 21. und 22. April 2012 stattfindenden internationalen Tagung in intensiver Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern realisiert werden.

Die ursprünglich im deutsch-polnischen Kontext geplante Tagung wurde um die tschechische Perspektive erweitert, mit dem Ziel, gemeinsame Aktivitäten in der Lehre und Forschung sowie einen interdisziplinären Austausch zwischen den drei Nachbarländern nachhaltig zu fördern. Hierbei soll auch der Frage nachgegangen werden, was Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen zur Verbesserung der interkulturellen Kommunikation sowie zur besseren Vernetzung zwischen den  Wissenschaftssystemen dieser Länder unternehmen können.

 

EMIL - Interkulturelles Lernen in der Lehrerausbildung und -fortbildung

EMIL – Europäisches Modularprogramm für interkulturelles Lernen in der Lehrerausbildung und -fortbildung

Träger: Aktion COMENIUS 2.1 (Aus- und Weiterbildung des Schulpersonals) im Rahmen des SOKRATES Programms 2004 der  Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Generaldirektion Bildung und Kultur

Projektleitung: Prof. Dr. Alois Moosmüller, Dr. Juliana Roth

Projektkoordination: Dr. Marc Hermeking

Dauer: Förderungszeitraum vom 1.10.2004 bis 30.9.2006

Projektpartner

  • Aristotle University of Thessaloniki, School of Philosophy and Education (GR)
  • University of West Macedonia, School of Primary Education (GR)
  • University of the West of England, Faculty of Humanities, Languages & Social Sciences (UK)
  • University of the West of England, Faculty of Education (UK)
  • Shumen University "Konstantin Preslavski", Faculty of Humanities/In-Service-Teacher-Training (BG)
  • Sofia University "St. Kliment Ohridski", Faculty for Primary and Preschool Pedagogy (BG)
  • Ankara University, Faculty of Education (TR)
  • Ankara University, Centre for Communication (TR)

Projektziel

Das Institut für Interkulturelle Kommunikation wird mit den Partnereinrichtungen unter Berücksichtigung der akademischen Traditionen, Bildungssysteme und gesellschaftlichen Probleme eine Europäisches Modularprogramm für interkulturelles Lernen in der Lehreraus- und -fortbildung (Grundschulpädagogik) entwickeln und europaweit zugänglich machen.

Vorrangige Ziele des Projektes sind, interkulturelle Kompetenz als Schlüsselkompetenz für Grundschulpädagogen in der Aus- und Fortbildung zu verankern; Grundschullehrer/innen für den Umgang mit anderen Kulturen zu sensibilisieren und zur Demokratie- und Toleranzerziehung zu befähigen; einen Beitrag zur Herausbildung eines europäischen Lehrerprofils und eines europäischen Bildungsraums zu leisten sowie die Heranführung der Türkei an Europa zu unterstützen.

Internetseite des Projekts http://www.emil.ikk.lmu.de

Entwicklung eines IkK-Online-Kurses

Interkulturelle Kompetenz. Entwicklung eines Online-Kurses (Virtuelle Hochschule Bayern)

Träger: Virtuelle Hochschule Bayern (vhb)

Projektleitung: Prof. Dr. Alois Moosmüller

Projektdurchführung: Sven Fröhlich

Dauer: 2002 - 2003

Projektbeschreibung

Entwicklung eines virtuellen Seminars zum Thema Interkulturelle Kommunikation. Der Kurs vermittelt Basiswissen der Interkulturellen
Kommunikation. Konzept und Inhalt orientieren sich an den Grunlagenkursen des Studienagangs Interkulturelle Kommunikation. Das
virtuelle Seminar ist eine Mischung aus Selbstlernmodulen, virtueller Gruppenarbeit, virtuellen Kurzvorträgen und Präsentationen. Die
Lernumgebung bietet vielfältige Interaktionsmöglichkeiten zwischen Lernern sowie zwischen Lernern und Tutoren.

Inpatriation - Transnationale Netzwerke

Inpatriation. Chancen und Risiken informeller transnationaler Netzwerke

  • Träger Bayerischer Forschungsverbund transnationale Netzwerke (FORTRANS)
  • Projektleitung Prof. Dr. Alois Moosmüller
  • Dauer 2005-2008
  • Mitarbeiter Dipl. Kulturwirtin Gabriele Scheuring

Projektbeschreibung

Inpatriates – Fach- und Führungskräfte ausländischer Tochter- und Partnergesellschaften, die für mehrere Monate (oder Jahre) ins Stammhaus geholt werden – spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei den Internationalisierungsstrategien der Unternehmen. Nach der Rückkehr in die Auslandsgesellschaft sollen die ehemaligen Inpatriates als Kontakpersonen, Mediatoren und change agents fungieren und helfen, den Wissenstransfer und die Kooperation mit dem Stammhaus zu effektivieren. Damit sie als Schlüsselpersonen im informellen transnationalen Netzwerk fungieren können, müssen drei interkulturelle Risikosituationen bewältigt werden:

  1. die interkulturelle Situation der Inpatriates im Stammhaus und in Deutschland
  2. ihre Rückkehr in die Auslandsgesellschaft und
  3. die Aufrechterhaltung des speziellen Kontaktes mit ihnen.

Die Risikosituationen sollen analysiert, Handlungspotentiale identifiziert und Strategien zur Risikominderung bzw. -vermeidung erarbeitet werden.

Stichwörter

interkulturelle Kommunikation, Organisationsethnologie, Netzwerkanalyse, Risikomanagement

Interkulturelle Aktionsforschung in Namibia

Interkulturelle Aktionsforschung mit Jugendlichen in Aranos, Namibia

Das Projekt beschäftigt sich mit Chancen und Perspektiven Jugendlicher in der Kalahari. Weitere Informationen gibt es im Flyer (pdf).

 

Projektleitung: Claire Weemaes

Interkulturelle Kompetenz in der Personalauswahl

Interkulturelle Kompetenz in der Personalauswahl und Personalentwicklung. Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Bausteinen

Träger: Landeshauptstadt München
Projektgemeinschaft: Prof. Dr. Juliana Roth, Dr. Galina Koptelzewa, Dr. Claas Triebel
Dauer: 1.9.2010 - 1.6.2011

Partner: Landeshauptstadt München, Sozialreferat

Projektziel:
Erstellung von Instrumenten und Unterlagen für die Einschätzung der interkulturellen Kompetenz für die Bereiche Personalwahl, Mitarbeitergespräch und Assessment Center für das Personalreferat der Landeshauptstadt

Interkulturelle Module für Uni-Curriculum

Erstellung eines universitären Curriculums für interkulturelle Module für das Fach Europäistik an der Universität Ruse/Bulgarien

Träger: Volkswagenstiftung
Projektleitung: Prof. Dr. Juliana Roth
Dauer: 1.11.2001 - 30.04.2003

Partner: Universität Ruse/Bulgarien

Projektziele:

  • Planung von 2 Semestermodulen in Interkultureller Kommunikation nach dem Vorbild der beiden Grundbausteine (Grundkurs I und II) des Münchner Programms mit anschließender Überarbeitung für bulgarische Studierende des Faches Europäistik an der Universität Ruse.
  • Unterricht der Grundkurse an Studenten in Ruse durch den deutschen Dozenten in Form von Blockveranstaltungen.
  • Einführung und Vorbereitung der bulgarischen Dozenten für den Unterricht im Fach Interkulturelle Kommunikation in Arbeitsbesprechungen und durch Hospitation beim Pilotunterricht.
  • Inhaltliche und didaktische Unterweisung der bulgarischen Dozenten für den Unterricht in Ruse unter besonderer Berücksichtigung der methodischen Umsetzung für die Praxis.
  • Diskussion der Lehr- und Lernerfahrung und besonders der Anpassungsprobleme; Entscheidung über die Adaption und die Einfügung in das Lehrprogramm für Europäistik an der Universität Ruse; Erstellung des zweisemestrigen Unterrichtmoduls für Interkulturelle Kommunikation.
  • Abfassung eines bulgarischen Arbeitsheftes mit Übungen für den methodischen Teil des Unterrichts durch den deutschen Partner.
  • Grundlagen erarbeiten für die Abfassung eines bulgarischen Lehrbuchs für Interkulturelle Kommunikation durch die bulgarischen Dozenten unter beratender Mitarbeit des deutschen Partners.

Interkultureller Lehrprogramme für russische Universitäten

Entwicklung und Erprobung interkultureller Lehrprogramme für russische Universitäen

  • Träger: Deutscher Akademischer Austauschdienst, im Rahmen des Alexander-Herzen-Programms
  • Projektdurchführung: Dr. Juliana Roth (E-Mail), Dr. Galina Koptelzewa (E-Mail)Projektbeginn: Januar 2002, Projektlaufzeit: 4 Jahre
  • Kooperationspartner: Universitäten Orenburg, Krasnojarsk, Kemerovo, Volgograd und Tver

Projektziel

Das Projekt zielt auf die Erarbeitung eines exemplarischen Semesterprogramms in Interkultureller Kommunikation für die Fremdsprachen-Fakultäten in der Russischen Föderation. Dafür wird die am Institut für Interkulturelle Kommunikation der LMU München seit 1991 gewonnene Erfahrung genutzt. Die Erstellung und praktische Erprobung des Programms ist ein Angebot an die russischen Kollegen im Sinne einer "Hilfe-zur-Selbsthilfe". Ein zweites Projektziel ist dabei die Vernetzung der russischen Dozenten, die an ihren Universitäten Interkulturelle Kommunikation unterrichten.

Projektbeschreibung

Im ersten Jahr des Projekts wurde die Arbeit mit zwei Partneruniversitäten aufgenommen, der Staatlichen Orenburger Universität und der Krasnojarsker Pädagogischen Universität. Hauptziel war es, an einer Universität, die bislang keine Erfahrung mit interkulturellen Curricula hatte, ein 30-Stunden Semesterprogramm aufzubauen und exemplarisch zu unterrichten. An der Orenburger Staatlichen Universität wurde deshalb ein Curriculum für Studenten des Faches Deutschübersetzung entwickelt, das dann anschließend auch in Krasnojarsk unterrichtet wurde, wo es bereits eine gewisse Erfahrung mit dem Fach gab; deswegen wurde dort mit fortgeschrittenen Studenten der Fremdsprachen-Fakultät und mit jungen Dozenten gearbeitet und das unterrichtete Material besprochen und evaluiert.

Hauptziel des zweiten Projektabschnitts war es, weitere Universitäten einzubeziehen und das erarbeitete Programm durch weiteren Unterricht zu testen. Neuer Projektpartner wurde die Staatliche Universität Kemerovo. Darüber hinaus wurden die Projektteilnehmer an den verschiedenen Universitäten untereinander vernetzt und zum Erfahrungsaustausch angeregt. Diesem Ziel diente besonders eine durch die Projektpartner in Krasnojarsk organisierte Fachtagung, an der auch Fachleute von anderen russischen Universitäten teilnahmen, die im Bereich Interkulturelle Kommunikation ausgewiesen waren. Der Band mit den Referaten der Tagung ist inzwischen von der Universität Krasnojarsk publiziert worden.

Die deutschen Projektpartner übernahmen auch die Beratung einer Dissertation und einer Habilitationsschrift zu Themen der interkulturellen Kommunikation.

Für das dritte Projektjahr ist die Intensivierung jener Kooperationen geplant, die sich aus dem begonnenen Austausch zwischen den russischen Projektpartnern ergeben hat. Der Kreis der Partneruniversitäten wurde durch die Volgograder Pädagogische Universität erweitert, wo in diesem Jahr eine zweite Fachtagung stattfinden wird, an der außer den Projektpartnern weitere russische Experten teilnehmen. An der internationalen Konferenz der der Russian Communicative Association (RCA) (link), die unter dem Thema "Kommunikacija, konceptual'nye i prikladnye aspekty" im Mai 2004 in Rostov veranstaltet wird, nehmen die Projektpartner in der Sektion "Interkulturelle Kommunikation" teil.

Internetseite des Projekts: http://www.communication.vspu.ru

Kulturkontakt - Kulturkonflikt in der Schule

Kulturkontakt - Kulturkonflikt in der Schule. Untersuchungen zum interkulturellen Handeln von SchülerInnen an Münchner Schulen

Förderer: Landeshauptstadt München, Schulreferat

Projektleitung: Prof. Dr. Alois Moosmüller

Mitarbeiter: Gruppe von Studierenden der Interkulturellen Kommunikation an der LMU München

Dauer: 1998 - 2000

Projektbeschreibung

Lehrforschungsprojekt über die Erfahrungen des multikulturellen Miteinanders im Klassenverband. Dafür wurden Lehrer und Schüler der 7. Klasse an 2 Realschulen, 4 Hauptschulen und 2 Gymnasien im Raum München ethnographisch interviewt. In allen Klassen betrug der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund mindestens 50%.

 

Partnerschaft für Interkulturelle Kommunikation

Partnerschaft für Interkulturelle Kommunikation

Programm Leonardo da Vinci

Schwerpunkt Partnerschaften

Projekt “Partnerschaft für Interkulturelle Kommunikation”

Laufzeit: August 2008 – Juli 2010

 

Projektpartner sind das Institut für Interkulturelle Kommunikation und die germanistischen Institute der Universitäten Veliko Tarnovo/Bulgarien, Bukarest/Rumänien und Debrecen/ Ungarn. Ziel des Projekts ist, auf der Grundlage des Münchner Programms für  Interkulturelle Kommunikation interkulturelle Module für die germanistischen Studiengänge zu entwickeln und zu pilotieren. Als Ergebnis sollen Kurseinheiten für die Ausbildung von TranslatorInnen  an den Partneruniversitäten entstehen. Es sollen auch die DozentInnen für den interkulturellen Unterricht didaktisch-methodisch qualifiziert und mit Lehrmaterialien ausgestattet werden. Vgl. www.na-bibb.de, Antragsrunde 2008.

 

Transnational Communities and Networks (Japan & Germany)

Japanese and German Elite Migrants in Germany and Japan. On Function and Meaning of Transnational Communities and Networks

  • Träger Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Projektleitung Prof. Dr. Alois Moosmüller
  • Mitarbeiterin Dr. Monika Kraemer
  • Dauer Feb. 2007 - Sept. 2009

Projektbeschreibung

Das deutsch-japanische Joint-Research-Projekt will herausfinden, wie deutsche und japanische „Elitemigranten“ (Firmenentsandte sowie Künstler und Musiker) ihr berufliches und privates Alltagsleben in Japan bzw. Deutschland gestalten und welche Rolle transnationale bzw. diasporische Netzwerke dabei spielen. Unter „Elitemigranten“ werden Migranten verstanden, die einer mittleren oder oberen Sozial- und Bildungsschicht zugehören und sich aus beruflichem Anlass für mehrere Jahre in einem (bzw. in verschiedenen) anderen Industrieland (-ländern) leben.

Die Untersuchung wird mit den Methoden der ethnographischen Feldforschung, d.h. mit narrativen Interviews, Experteninterviews, Netzwerkanalyse und teilnehmender Beobachtung in Japan und in Deutschland aus einer akteurzentrierten Perspektive durchgeführt. Im deutschen Teilprojekt stehen Firmenentsandte (im japanischen Teilprojekt Musiker und Künstler) und deren Partner und Familienangehörige im Mittelpunkt. Zu erwarten sind Erkenntnisse über neu entstehende Formen der Lebensgestaltung und des Alltagsbewusstseins in globalisierten, transnationalen Kontexten.

Stichwörter

Transnationale Netzwerke, Diaspora, Auslandsentsendung, Migration, interkulturelle Kommunikation

 

English Version

Lead Partner Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Project owner Prof. Dr. Alois Moosmüller
Resercher Dr. Monika Kraemer
Research period Feb. 2007 - Sept. 2009

About the researcher

Dr. phil. (European Ethnology), Diplom-Volkswirtin (M.A. in Economics), "Erwachsenenbildnerin" (Certificate in Adult Education, Hochschule für Philosophie in Munich).
Post-graduate studies in European Ethnology, Psychology and History of Arts in Munich, Freiburg and Paris, specialized in research and teaching in Intercultural Communication. Presently, research fellow of the Japan Society for the Promotion of Science and lecturer for Intercultural Communication at Keio University, Tokyo

Contents – Goals – Methods

The research project is conducted on behalf of the University of Munich, Germany, and Keio-University, Tokyo, and is funded by a post-doc research-fellowship granted by the Japan Society for the Promotion of Science (JSPS).

The goal of this comparative research project is to learn more about working and living conditions and experiences of German and US-American expatriates in Tokyo: How do they organize their lives within the so-called expatriate-communities? How do they manage every day-life? What does life abroad mean to them and how do they cope with various intercultural experiences? How important are certain institutions like Tokyo American Club, schools, churches and what functions do they serve? The results should help future expatriates to have a better start in Japan.

In order to find answers to these questions, interviews have been conducted with a variety of people. Additionally, an online survey has been created based on interview results and theoretical inputs.

Key terms

transnational networks, diaspora, expatriates, migration, intercultural communication

Zum Einsatz von Bildern in interkulturellen Trainings

Zum Einsatz von Bildern in interkulturellen Trainings
Reflektionsgeleitete Analyse von Anwendungsbeispielen ikonographischer Darstellungen in internationalen Organisationen

Prof. Dr. Christoph Barmeyer

Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation, Universität Passau

Interkulturelle Trainings sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil interkultureller Bildung und Personalentwicklung. Interkulturalität wird dabei für die Teilnehmer durch verschiedene Methoden erschlossen und verarbeitet, etwa durch Fallstudien und Critical Incidents.

Eine andere ganzheitliche Methode Interkulturalität in Organisationen darzustellen und zu reflektieren ist Visualisierung, also die Arbeit mit Bildern. Bilder, als zusammengefügte „Abbilder“ differenzierter Wirklichkeiten und Wahrnehmungen, können als ikonographisches Mittel zur Darstellung von interkulturellen Kontexten und Situationen genutzt werden. Sie können Komplexität reduzieren, Kreativität entfalten, zentrale Botschaften auf symbolische Art kommunizieren, Mittel zur Emotionalisierung sein und ein wichtiges pädagogisches Werkzeug darstellen.

Bilder sind in interkultureller Kommunikation ein wichtiges Medium, um Kulturspezifika und -kontraste darzustellen (Lüsebrink/Walter 2003), jedoch wurde bisher noch nicht auf sie als Medium eingegangen, das von beteiligten Akteuren selbst angefertigt wird und deren interkulturelle Erfahrung widerspiegelt (Barmeyer 2009). Dabei geben Bilder in Form von Skizzen oder Zeichnungen im Rahmen interkulturelle Trainings den teilnehmenden Fach- und Führungskräfte die Möglichkeit, durch eigens gemalte Bilder in einer Momentaufnahme selbst „zu Wort“ zu kommen. Während der kreativen Aktion werden Prozesse des Empfindens, Wahrnehmens, Erkennens und Lernens ausgelöst und „besprechbar“ gemacht. Sie ermöglichen Somit ermöglichen diese Bilder die Betrachtung und Reflexion interkultureller Situationen aus einer Meta-Ebene.

Die bildliche Darstellung, Analyse und Interpretation von Themen zur Interkulturalität ist ein innovativer Weg, um interkulturelle Erfahrungen im Rahmen von Interventionsmaßnahmen wie Trainings zu thematisieren und vor allem zu be- und verarbeiten. Der Vortrag nimmt anhand von Anwendungsbeispielen - in interkulturellen Trainings gemalten Bildern - gemeinsam mit dem Publikum eine reflektionsgeleitete Analyse vor.

Literatur

Barmeyer, C.: „Une image vaut mille mots“ Interkulturelle Bilderwelten deutsch-französischer Unternehmenskooperationen. In: Bauer, Ulrich (Hg): Standpunkte und Sichtwechsel. Festschrift für Bernd Müller-Jacquier zum 60. Geburtstag. München, IUDICIUM, 2009, S.299-322.

Lüsebrink, Hans-Jürgen/ Walter, Klaus Peter (Hg.) (2003): Interkulturelle Medienanalyse. St. Ingbert: Röhrig.

Prof. Dr. Christoph Barmeyer ist Inhaber des Lehrstuhls für Interkulturelle Kommunikation und Vorsitzender des Zentrums für Schlüsselqualifikationen an der Universität Passau. Forschungs- und Arbeitschwerpunkte bilden das Interkulturelle Management, die interkulturelle Transferforschung und die interkulturelle Kompetenzentwicklung.

www.uni-passau.de/barmeyer


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