Interkulturelle Kommunikation
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Öffentliche Vortragsreihe

01.05.2017

Jeweils um 18 Uhr c.t., Oettingenstraße 67, Raum U151

08.05.17 IkK-AbsolventInnen berichten aus ihrem Berufsalltag

Julia Meindl: Interkulturelle Trainerin und Ehrenamtskoordinatorin bei der Inneren Mission München

INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION IM BEREICH FLUCHT UND ASYL

In den vergangenen paar Jahren sind so viele Geflüchtete wie nie nach Deutschland gekommen. Organisationen, Institutionen und Behörden reagieren mehr oder weniger schnell auf diese Geschehnisse, so dass mir
der Berufseinstieg als selbständige Interkulturelle Trainerin gelang.
Da die Freiberuflichkeit neben Freiheit auch sehr viel Disziplin, Unsicherheit und organisatorischen Aufwand für beispielsweise die Kundenakquise mit sich bringt, habe ich das Teilzeitangebot einer meiner
Auftraggeber angenommen und bin seitdem u.a. im Bereich Ehrenamtskoordination für den Sozialdienst für Flüchtlinge und Asylsuchende der Inneren Mission tätig. Wie ich mein interkulturelles Know-How im Umgang mit Ehrenamtlichen einsetzen kann und wie sich die verschiedenen beruflichen Herausforderungen miteinander vereinen lassen, bzw. wie sie sich gegenseitig ergänzen und befruchten, will ich an diesem Abend erläutern, um einen Einblick in meinen beruflichen Alltag nach Abschluss meines Masterstudiums zu gewähren.

Stefanie Hoke: The Boston Consulting Group

INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION IN DER UNTERNEHMENSBERATUNG

Mit mehr als 80 Büros in 48 Ländern ist The Boston Consulting Group eine weltweit agierende Managementberatung auf dem Gebiet der Unternehmensstrategie. Was BCG antreibt, ist die Kraft unterschiedlicher Perspektiven - die Beraterinnen und Berater kommen aus praktisch allen Fachrichtungen, aus unterschiedlichen Kulturen und Nationen und haben verschiedene Berufs- und Lebenserfahrungen. Ich werde einen kurzen Einblick geben, wie eine Unternehmensberatung arbeitet, welche Themen ich in den unterschiedlichen Projekten bereits unterstützt habe und wie Vielfalt im Projektalltag tatsächlich gelebt wird.

29.05.17

Andrea v. Gleichenstein: Training. Development. Consulting. (TDC), www.training-tdc.de

Wir schulen die, die fast keiner schult!
Interkulturelle Fortbildungsformate für Geflüchtete haben bislang Seltenheitswert. Training. Development. Consulting. (TDC) schult interkulturelle Kompetenzen für junge Geflüchtete in den Berufsintegrationsklassen (BIK) zur leichteren Integration in die Berufswelt (LiB). Der Vortrag gibt Einblicke in unsere Arbeit.
Spannend ist die Sicht der jungen Menschen auf unsere Gesellschaft, als auch welche Kriterien bei der Berufswahl eine wichtige Rolle spielen. Was wollen junge Geflüchtete über Deutschland und die Deutschen wissen und was sind häufige „Wissenslücken“? Wie vermittelt man die „unsichtbaren Regeln“ unserer Gesellschaft an junge Menschen mit A2 Sprachniveau. Welche interkulturellen Überlegungen waren von Bedeutung für die inhaltliche und didaktische Umsetzung unseres Seminarformats?

03.07.2017

Dr. Irina Golubeva (Director of the Office of Scientific and International Affairs at the University of Pannonia, HUNGARY): “(Global) Intercultural Citizenship”

In our current times, intercultural education became an important asset in higher education. There are several programs at universities in Europe that foster a deeper understanding of the influence of culture. Although educators in the intercultural field always use the word “intercultural” in their teaching objectives, they do not necessary agree on the meaning of it. We can also observe this discrepancy among students. What does it mean to be an intercultural citizen? By a demonstration of an international scholarly research we will get some answers for this question.

10.07.2017

Dr. Sylvia Dietmaier-Jebara und Dr. Eva Kaster-Müller, Landeshauptstadt München:

Diversität und interkulturelle Arbeit bei der Landeshauptstadt München

Dr. Sylvia Dietmaier-Jebara, Leiterin der Betrieblichen Gleichstellung im Personal- und Organisationsreferat der Landeshauptstadt München, und Frau Dr. Eva Kaster-Müller, Leitung der AGG-Beschwerdestelle und innerbetriebliche Mediatorin, erzählen über die Maßnahmen für Inklusion, Diversität und interkulturelle Arbeit bei der Landeshautstadt. Was macht die Stadt München als Arbeitgeber und Arbeitsstelle für ihre 33.000 Beschäftigte, wie werden Problemfälle effizient gelöst? Neben der Darstellung der Tätigkeitsbereiche der demografieorientierten Personalarbeit, betriebliche Gleichstellung und interkulturelle Öffnung werden auch zwei konkrete Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag dargestellt, analysiert und mit der Audienz besprochen. 


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